FoFo
Jürg Bauer ist tot. Bereits am vergangenen Sonntag ist der Komponist im Alter von 91 Jahren in seiner Heimatstadt Düsseldorf gestorben. Jürg Baur, der mit acht Jahren seinen ersten Klavierunterricht erhielt und dabei früh mit den Werken zeitgenössischer Komponisten wie Béla Bartók und Paul Hindemith in Berührung kam, studierte ab 1937 Klavier und Orgel sowie Komposition bei Philipp Jarnach in Köln. 1939 musste Baur sein Studium allerdings unterbrechen, weil er zum Kriegsdienst eingezogen wurde. 1946 wurde Baur, der in der Zwischenzeit geheiratet hatte, Dozent am Robert-Schumann-Konservatorium in Düsseldorf und schloss im Jahr darauf sein Kompositionsstudium ab.
| |
weiter lesen |
|
|
FoFo
In der Plattenbranche geht es manchmal ähnlich zu wie beim Fußball. Nun hat der chinesische Starpianist Lang Lang seinen Verein, respektive seine Plattenfirma gewechselt, um in Zukunft exklusiv für Sony aufzunehmen. Für den Medienkonzern mit Sitz in Japan war der 27-Jährige bereits seit 2008 als Werbeträger für elektronische Produkte unterwegs. Zuvor wurde Lang Lang von der Deutschen Grammophon (Universal) vermarktet, seine letzte CD für das Major-Label war im letzten Herbst erschienen: eine Kammermusik-CD mit Vadim Repin und Mischa Maisky.
| |
weiter lesen |
|
|
Am 30. Januar geht es von Hamburg aus in die weite Welt: Auf Kampnagel präsentieren so unterschiedliche Musiker wie das NDR-Sinfonieorchesters unter der Leitung von Kristjan Järvi und der Bandoneonvirtuose Per Arne Glorvigen Musik aus Südamerika. Zunächst geht es in die argentinische Pampa, die Alberto Ginastera als Inspiration zu seinem Ballett „Estqancia“ diente. Von weiten Graslandschaften und Gauchos zu Pferde handelt dieses hierzulande kaum gespielte Werk des Argentiniers. Weit bekannter bei uns ist die Musik Astor Piazzollas, dessen Konzert für Bandoneon und Orchester an diesem Abend auf Kampnagel erklingt.
FoFo
| |
weiter lesen |
|
|
FoFo
Eine gewaltige Herausforderung hat das Kölner Asasello-Quartett angenommen, das am 5. Februar Morton Feldmans 2. Streichquartett aufführen wird. Das monumentale Werk, das mit seiner mehrstündigen Aufführungsdauer jeden üblichen kammermusikalischen Rahmen sprengt, wird im Konzert der von ON – Neue Musik in Köln veranstalteten Reihe „Schlüsselwerke der Neuen Musik“ von Lichtinstallationen und szenischen Elementen begleitet. Hierfür verantwortlich zeichnen die Regisseure von bassgasse3. Premiere feiert an diesem Abend auch der neue Cellist des jungen Quartetts, Wolfgang Zamastil, der als Nachfolger für Andreas Müller zu der Formation stößt.
| |
weiter lesen |
|
|
FoFo
Der diesjährige Heidelberger Künstlerinnenpreis geht an die Komponistin Misato Mochizuki – nicht die erste Auszeichnung, die die 40-jährige Japanerin mit nach Hause nehmen kann: In den letzten Jahren war sie bereits mit dem Japanischen Staatspreis, dem Publikumspreis des Brüsseler Festivals Ars Musica sowie mit dem Otaka-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis, den sie nun bei einem Festakt am 27. Januar in Heidelberg entgegen nehmen wird, wurde im Jahr 1987 von der Sängerin Roswitha Sperber ins Leben gerufen. Zu den Preisträgerinnen der ausschließlich an zeitgenössische Komponistinnen vergebenen Auszeichnungen gehören Adriana Hölszky, Sofia Gubaidulina, Ruth Zechlin und Olga Neuwirth.
| |
weiter lesen |
|
|
FoFo
Mit ungewöhnlichen Programmen geht das Beethoven-Orchester Bonn unter seinem Chefdirigenten Stefan Blunier neue Wege: Eugen d’Alberts Musikdrama „Der Golem“ wird am 24. Januar in der Bonner Oper Premiere feiern. Mit dieser Inszenierung wird ein echtes Meisterwerk des Komponisten wieder ans Tageslicht gebracht, das 1926 in Frankfurt uraufgeführt wurde und trotz seiner musikalischen Qualitäten und der packenden Geschichte um den zum Leben erweckten Lehmmenschen des Rabbi Loew noch immer auf seinen Durchbruch wartet. Ebenfalls noch viel zu wenig bekannt ist das sinfonische Schaffen des Österreichers Franz Schmidt, das im Zentrum des nächsten Sinfoniekonzerts in der Beethovenhalle steht.
| |
weiter lesen |
|
|
FoFo
Alte Oper Frankfurt. Ein besonderer Leckerbissen erwartet Liebhaber in Frankfurt. Martha Argerich ist, nachdem sie in den vergangenen Monaten einige Konzerte absagen musste, mit einem ihrer persönlichen Paradestücke zu hören. Mit dem SWR-Sinfonieorchester unter Tugan Sokhiev wird sie Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur spielen. Das Ravel-Spiel der gebürtigen Argentinierin ist durch einen unnachahmlichen Schwung und brillantes Raffinement gekennzeichnet. Ihre Einspielung des Werkes von 1967 mit den Berliner Philharmonikern und Claudio Abbado gilt als legendär.
| |
weiter lesen |
|
|
|
|
zum Archiv |
|
|
|