200 Jahre Chursächsische Philharmonie in Bad Elster. Foto: Danny Otto

200 Jahre Chursächsische Philharmonie in Bad Elster. Foto: Danny Otto

40 Werke, 30 Komponisten, 10 Konzerte

Mit einem "inspirierend-jubilierenden Konzertreigen" möchte die in Bad Elster ansässige Chursächsische Philharmonie ihre lange Tradition fortsetzen.

In der neuen Spielzeit 2016/2017 präsentiert die in Bad Elster ansässige Chursächsische Philharmonie in zehn Symphoniekonzerten mit knapp 40 Werken von über 30 Komponisten wieder viel Musik im historischen König Albert Theater der Kultur- und Festspielstadt.

„Historische Momente stehen bei uns wieder im besonderen Fokus: So gedenken wir 2017 gebührend den sächsischen Tonschöpfern Telemann und Mendelssohn sowie natürlich Ludwig van Beethoven“, freut sich Intendant und Chefdirigent GMD Florian Merz und ergänzt: „Dabei möchten wir in den nächsten beiden Spielzeiten aber auch mit einem inspirierend-jubilierenden Konzertreigen sowie hochkarätigen Solisten und Freunden 200 Jahre Orchesterkultur in Bad Elster feiern, da hier bereits 1817 ein Orchester gegründet wurde. Diese lebendige Tradition von Musik und Kultur als wichtigem Aufenthaltsaspekt Bad Elsters und der sächsischen Musik- und Bäderregion ist für uns Ehre und Ansporn zugleich!“ 

Anlässlich der 16. Chursächsischen Festspiele zum Thema „Naturgewalten“ eröffnet die Chursächsische Philharmonie die neue Spielzeit mit Orffs gewaltiger „Carmina Burana“ (10.09.16), bevor das Orchester am Einheitstag mit Bruckners 7. sowie Bruchs Violinkonzert und Geiger Benjamin Schmid in die „himmlischen Sphären“ der deutschen Seele eintaucht (03.10.).

Zur Advents- und Weihnachtszeit präsentiert der Elsteraner Klangkörper festliche europäische Weihnachtskompositionen auf Horn & Tuba von den Preisträgern der 51. Internationalen Musikwettbewerbe in Markneukirchen (02.12.), bevor Bad Elster schlagfertig mit „Rondo, Rhythmus, Säbeltanz“ zu begeisternden Neujahrskonzerten in das schöne König Albert Theater einlädt (01. & 02.01.17).

Mit Haydns symphonischen „Paukenwirbel“, Mozarts „Haffner-Symphonie“ sowie Schumanns Cellokonzert in a-Moll gemeinsam mit Cellist Peter Bruns gibt es am 4. Februar 2017 Meisterwerke aus Klassik und Romantik, musiziert auf historischen Instrumenten. In einer „Slawischen Meisterschaft“ werden anschließend die Klangwelten von Smetana, Dvorak und Tschaikowsky im Zuge der 4. Chursächsischen Meisterkurse auf der Bühne Bad Elsters sinfonisch vereint (03.03.17), um dann gemeinsam mit Hammerflügelvirtuose Tobias Koch den großen Ludwig van  Beethoven anlässlich seines 190. Todestages mit seinem 3. Klavierkonzert und seiner 4. Sinfonie zu ehren (26.03.17).

Anlässlich der 13. Chursächsischen Mozartwochen feiert die Philharmonie in Bad Elster gemeinsam mit dem Chor der Frauenkirche Dresden eine klangvolle „Heiligmesse“ (08.04.17), bevor als Höhepunkt der Spielzeit 2016/2017 am 1. Mai 2017 mit dem Hornisten der Staatskapelle Dresden, Robert Langbein, zu Schumanns „Frühlingssinfonie“ und Webers Concertino für Horn und Orchester e-Moll ein Festkonzert anlässlich des 200-jährigen Orchesterjubiläums in Bad Elster gefeiert wird.

Zum Abschluss dieses Konzertreigens widmet sich die Chursächsische Philharmonie im Telemann-Jahr 2017 dessen 250. Todestag, u.a. mit Telemanns Konzert für Trompete in D-Dur. Die Chursächsische Philharmonie unter der Gesamtleitung von GMD Florian Merz verfolgt vor dem Hintergrund einer bis in das Jahr 1817 zurückreichenden Orchestertradition seit 1992 vor allem in der Kultur- und Festspielstadt Bad Elster das künstlerische Ziel, die Musik aller Epochen möglichst im Originalklangerlebnis zur Aufführung zu bringen.

Konsequent verfolgt führt dieser Weg aus Sicht der Chursächsischen Philharmonie unweigerlich zur Verwendung historischer Instrumente aus den verschiedenen Stilrichtungen des Barock, der Klassik und der Romantik. Hauptaufgabe des Orchesters ist vor allem das umfassende Konzertangebot in den Sächsischen Staatsbädern Bad Elster und Bad Brambach.

www.chursaechsische-philharmonie.de