Probenfoto Parsifal. Foto: Andrea Kemper

Probenfoto Parsifal. Foto: Andrea Kemper

80 Jahre warten auf Parsifal

Rund achtzig Jahre ist es her, dass Richard Wagners „Parsifal“ in Coburg zu sehen war. Höchste Zeit also, das Bühnenweihfestspiel wieder in die Vestestadt zu holen: In einer Neuinszenierung von Jakob Peters-Messers kommt der reine Tor nun wieder auf die Bühne des Landestheaters.

Laut Regisseur Jakob Peters-Messer wird es wohl der „kleinste Parsifal der Welt“, der am 9. April in Coburg zu erleben sein wird. Dank der großzügigen Unterstützung eines Sponsors ist es möglich, diese aufwändige Produktion auf die Bühne des Landestheaters zu bringen und Gäste von internationalem Ruf zu verpflichten: In der Titelpartie gibt der junge österreichische Tenor Roman Payer sein Rollendebüt, der georgische Bariton Michael Bachtadze ist als Amfortas/Klingsor in einer Doppelrolle zu erleben und für die Partie der Kundry konnte die ungarische Sopranistin Tünde Szaboki gewonnen werden. Die Vorfreude in Coburg ist groß, aus dem Schatten der umliegenden Theater wie dem Festspielhaus Bayreuth, Meiningen, Würzburg oder Nürnberg treten zu können.