Gastauftritt: das Ensemble BRuCH (Stipendiat 2016). Foto: CH. Kern

Gastauftritt: das Ensemble BRuCH (Stipendiat 2016). Foto: CH. Kern

Abschlusskonzerte im Radio

Zum ersten Mal war die Blockflöte im Wettbewerb vertreten. Die weiteren Kategorien waren: Flöte, Oboe, Horn, Tenorposaune, Bassposaune, Cembalo, Klavier, Schlaginstrumente, Duo Violine-Klavier, Duo Viola-Klavier, Klaviertrio, Ensembles in freier Besetzung und Komposition.

Mit einem Preisträgerkonzert im Großen Saal des Gewandhauses zu Leipzig ging der 43. Deutsche Musikwettbewerb (DMW) zu Ende. Es spielten die beiden diesjährigen Preisträger der Solokategorien Juri Schmahl (Oboe, Paris/Hannover) und Tillmann Höfs (Horn, Berlin), begleitet von der Staatskapelle Halle unter der Leitung von Dominik Beykirch. Außerdem waren die Stipendiaten Viktor Soos (Klavier) und Maximilian Volbers (Blockflöte) sowie das Ensemble BRuCH (Stipendiat 2016) zu erleben, die das Werk „Syrinx“ für Flöte, hohen Sopran, Klavier und Violoncello des DMW-Preisträgers in der Kategorie Komposition, Steven Heelein, uraufführten. Juri Schmahl wurde zudem mit dem Publikumspreis des Deutschen Musikwettbewerbs geehrt. Ausgestrahlt wird das Abschlusskonzert vom Deutschlandfunk (22. März 2017, 20:03 Uhr). Das Preisträgerkonzert I (Kammermusik) ist am 28. März 2017, 20:05 Uhr auf MDR Kultur und am 7. Mai 2017, 22:05 Uhr im Deutschlandfunk zu hören.

Im Rahmen des Wettbewerbfinales wurden insgesamt 15 Sonderpreise verliehen. Das Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben (je 2.000 Euro) erhalten Maximilian Volbers (Blockflöte), Alissa Rossius (Flöte) und Kai Strobel (Schlagzeug). Myriam Ghani (Flöte) wurde mit dem Bonner Rotary Musikpreis (dotiert mit 5.000 Euro) ausgezeichnet. In Kooperation mit dem Radialsystem Berlin finden mit mehreren Preisträgern und Stipendiaten erstmals Workshops und Konzerte statt.

Den Kompositionspreis des Deutschlandfunk, (2.500 Euro) vergab die Jury an Elias Jurgschat (geb. 1995 in Solingen, RSH Düsseldorf) für sein Werk „Suchen“ für Flöte, Sopran, Cello und Klavier.  Auch aus Leipzig gab es insgesamt fünf Sonderpreise. Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke überreichte den Preis der Stadt Leipzig an Tillmann Höfs (Horn). Weitere Preise verliehen die Sparkasse Leipzig (Asen Tanchev, Klavier), Gilbert Hönig (Asen Tanchev, Klavier), die Neue Leipziger Chopin-Gesellschaft e.V. (Viktor Soos, Klavier) und das Internationale Kurt Masur Institut (Sebastian Pilgrim: „4 Gedichte von Kurt Schwitters“ für Frauenstimme, Querflöte, Violoncello und Klavier). Jeder Preisträger und Stipendiat erhielt zudem einen Notengutschein von Breitkopf & Härtel.