Auf der Oster-Pressekonferenz sprach Sir Simon Rattle gemeinsam mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Regisseur Philipp Himmelmann u.a. über die politischen Bezüge zu Puccinis „Tosca“. Foto: Festspielhaus Baden-Baden

Auf der Oster-Pressekonferenz sprach Sir Simon Rattle gemeinsam mit Intendant Andreas Mölich-Zebhauser und Regisseur Philipp Himmelmann u.a. über die politischen Bezüge zu Puccinis „Tosca“. Foto: Festspielhaus Baden-Baden

"Aktuelleres gibt es kaum"

Auf einer Pressekonferenz sind die Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden angeteasert worden.

Bei den fünften Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden gibt es eine neue "Tosca"-Inszenierung. Die Regie übernimmt Philipp Himmelmann im Bühnenbild von Raimund Bauer, die musikalische Leitung hat Simon Rattle.

Kristine Opolais singt die Titelrolle, Marcelo Alvarez den Cavaradossi, Evgeny Nikitin den Scarpia - eine Luxusbesetzung, passend zum Ambiente. Aber die Bezüge des Terrors, an dem alle drei Figuren letztlich sterben, zu unserer Zeit sollen nicht versteckt werden. Regisseur Himmelmann sagt: "Es ist eine Geschichte, die viel erzählt vom Zusammenprall von Individuum und Gewaltherrschaft. Wir können viel lernen über Überwachung, Willkür - Aktuelleres gibt es kaum."

Ebenfalls auf dem Programm der Osterfestspiele: Mahlers sechste Symphonie, das Konzert für Orchester von Béla Bartók, Konzerte mit den Violinsolisten Lisa Batiashvili und Pinchas Zukerman sowie ein Abend mit Anne Sofie von Otter und manches mehr.

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