Matti Salminen. Foto: Heikki Tuuli

Matti Salminen. Foto: Heikki Tuuli

Als Boris Godunow in Rente ging

Der Finne Matti Salminen gehört zu den größten Bassstimmen unserer Zeit und ist in diesem Jahr bei den Internationalen Maifestspielen am Hessischen Staatstheater Wiesbaden zu Gast. In Modest Mussorgskis »Boris Godunow« wird er am 16. Mai in der Titelpartie Haus zu erleben sein - zum letzten Mal.

Im deutschen und slawischen Fach und in wegweisenden Inszenierungen feierte Matti Salminen weltweit Erfolge: im Zürcher Monteverdi-Zyklus (Ponnelle) und im Bayreuther »Jahrhundert- Ring« (Chéreau / Boulez). Zu seinen Erfolgspartien gehörten Mozarts Osmin und Sarastro sowie Rocco in Beethovens »Fidelio« mit Dirigent Nikolaus Hanoncourt, die Wagner-Partie König Marke (»Tristan und Isolde«) unter der Musikalischen Leitung von Daniel Barenboim. Die Aufzeichnung der »Götterdämmerung« (Hagen) mit James Levine aus der Met New York erhielt einem Grammy. Matti Salminen gastierte außerdem bei den Festspielen in Salzburg und Savonlinna sowie an allen großen Opernhäusern der Welt, wie der Wiener Staatsoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, der Mailänder Scala wie auch in London, Paris u. a. Er verabschiedet sich von seiner zentralen Partie des Boris Godunow in Wiesbaden bei den Internationalen Maifestspielen.

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