Auch die Kulturtaxi-Flotte trägt zum Flair des Jazz-Frühlings in Kassel bei. Bild: theaterstübchen

Auch die Kulturtaxi-Flotte trägt zum Flair des Jazz-Frühlings in Kassel bei. Bild: theaterstübchen

Alter Renault, neuer Gabarek

Der achte Jazz-Frühling in Kassel wartet mit großen Namen auf. Und das Festival erhält kommunalen Rückenwind durch den Kulturförderpreis der Stadt. Ein Special: die sagenhafte Kulturtaxi-Flotte.

Schon das Auftaktkonzert am 05. März mit Sebastian Studnitzky und seinem Programm Momento gibt Einblicke in die Vielseitigkeit des Jazz. Ein wahres Feuerwerk der Emotionen verspricht der Auftritt Studnitzkys, wenn er zusammen mit seinem Kammerorchester die Grenzen der musikalischen Genres zwischen Jazz, Klassik und Pop auslotet.

Auch ein Michael Wollny ist für seine expressive Experimentierfreude bekannt. Überhaupt gehören Emotionen in den über zwei Wochen des achten Jazz-Frühlings ganz fest zum Programm. Dafür stehen auch Namen wie China Moses, Till Brönner, Chico Freemann, The Cookers, Ed Motta und viele mehr.

Ob im intimen Theaterstübchen mit seinen 180 Sitzen oder unter dem Motto „Theaterstübchen geht fremd“ im Opernhaus des Staatstheaters Kassel, im Ballsaal des Hotels Reiss‘ oder im Foyer der Kasseler Bank, eins ist gewiss: „Das Programm wimmelt von internationalen Garanten des musikalischen Könnens, des Entertainments und des guten Tons“, ist sich die Festivalleitung sicher.  Mit ein bisschen Stolz sagt Macher Markus Knierim: „Dass selbst ein Jan Gabarek den Jazz-Frühling dazu ausgesucht hat, sein neues Programm zusammen mit Trilok Gurtu zum ersten Mal der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist ein Ritterschlag!“

Der Verein Kafka e.V. um Markus Knierim wurde Ende November für den Jazz-Frühling Kassel mit dem Kulturförderpreis der Stadt ausgezeichnet. Mit seinem Theaterstübchen hat er einen Club etabliert, der mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist.

Hier bekommen Künstler und Publikum gleichermaßen - neben extrem guter Klangqualität und professioneller Organisation - die unerschöpfliche Leidenschaft mit, die Knierim veranlasste, auch nach so manchen Nackenschlägen in den vergangenen fast 15 Jahren nicht aufzugeben.

Wie selbstverständlich sorgt er nicht nur an den Festivaltagen sondern mit fast 200 Veranstaltungen für ein international und lokal anerkanntes Programm, kümmert sich um jede der Veranstaltungen ebenso wie um das leibliche und seelische Wohl seiner Stars und Sternchen persönlich. „Und wenn er selbst auch noch mit einem Oldtimer aus seiner Shuttle-Flotte den Chauffeur spielt, so fühlt sich ein jeder nicht nur willkommen, sondern wie im siebten Himmel“, heißt es in der Pressemitteilung des Festivals, für das der Vorverkauf begonnen hat.

www.theaterstuebchen.de