Probe beim Kammermusik-Festival in Kempten. Foto: Classix Kempten

Probe beim Kammermusik-Festival in Kempten. Foto: Classix Kempten

Angeeignetes und Originäres

Spannendes Programm mit vielen selten zu hörenden Werken, aufgeführt von erstklassigen Musikern jenseits des solistischen Starbetriebes: In Kempten gibt es vom 18. bis 25. September wieder ein feines Kammermusikfestival.

Auch im elften Jahr bleibt das Konzept des Kammermusikfestivals »CLASSIX Kempten« unverändert: sorgfältig zusammengestellte Programme, in denen zu Unrecht unbekannt gebliebene Werneben gängigen Repertoirestücken stehen; eine Reihe höchstrangiger Künstler, allesamt »Einzelkämpfer«, die in ständig wechselnden Besetzungen musizieren; Erarbeitung des ambitionierten Repertoires in öffentlichen Proben.

Nach bisher zehn europäischen Regionen, die vom Festival vorgestellt wurden, ist in diesem Jahr mit Nordamerika ein ebenso Interessantes wie völlig unbekanntes Thema gewählt worden mit einer unerwarteten Vielfalt an musikalischen Aspekten. Ein ideales Thema für unseren Anspruch, Kammermusik für Entdecker zu präsentiere

Ein leicht verkürztes Auftaktkonzert für die Sponsoren und deren Gäste wird auch Neugierigen zu einem Kennenlernpreis angeboten. Das könnte Interessierte anregen, mehr über unsere Entdeckungen aus dem reichhaltigen Schatz nordamerikanischer  Musik durch den Besuch weiterer Konzerte zu erfahren.

Das im Festivalflyer vollständig abgedruckte Programm demonstriert die Vielfalt der Besetzungen vom Solo bis zum Nonett, das von den Künstlern, unter denen auch Teilnehmer früherer Festivaljahre, aber auch Neulinge zu finden sind, erarbeitet und aufgeführt werden. Die ausgefallene Werkauswahl und deren exemplarische Umsetzung durch die im Flyer aufgelisteten Künstler hat dazu geführt, dass auch in diesem Jahr der Rundfunk (BR München und Deutschlandfunk Kultur Berlin) drei der Konzerte aufzeichnet.