Karajan und die Berliner Philharmoniker. Foto: Siegfried Lauterwasser/Archiv Berliner Philharmoniker

Karajan und die Berliner Philharmoniker. Foto: Siegfried Lauterwasser/Archiv Berliner Philharmoniker

Auf Karajans (Ton-)Spuren

In Salzburg findet ein Symposion zur modernen Aufnahmetechnik von klassischer Musik und deren künftiger Weiterentwicklung statt.

3D Sound, ein Music Innovation Lab, Musiknotation im 21. Jahrhundert, Konzerterlebnis 4.0 – darüber informiert die erste Karajan Music Tech Conference am 13. April an der Universität Mozarteum Salzburg, veranstaltet vom Eliette und Herbert von Karajan Institut parallel zu den 50. Osterfestspielen. 

Herbert von Karajan, Klangperfektionist und technikaffiner Visionär, gab einst den Startschuss zur Vermarktung der Compact Disc und leitete die Ära der Digitalaufnahmen ein. Viele Aufnahmen, vor allem mit "seinen" Berliner Philharmonikern, dokumentieren das bis heute.

Das Eliette und Herbert von Karajan-Institut führt das inspirierende Aufeinandertreffen von hochkarätiger klassischer Musik und neuartiger Technologien fort und macht es zum Thema der innovativen, eintägigen Karajan Music Tech Conference: Ein Zusammentreffen von Startups mit Musikern, Wissenschaftlern mit Musikliebhabern und Technologieunternehmen mit Vertretern der Musikindustrie - im Zeichen klassischer Musik und neuartiger Technologien.       

Zu den Referenten gehören u. a. der Plasma-Physiker und Musikliebhaber Edgar Choueiri von der Princeton University; die Geigerin Tahlia Petrosian vom Gewandhausorchester Leipzig, die sich in der Verbindung von klassischer Musik, urbaner Kultur und Clubatmosphäre einen Namen gemacht hat; Alexander Rehding, Inhaber des Lehrstuhl für Musik an der Harvard University und spezialisiert auf Ästhetik und Akustik der Musik des 19. Jahrhunderts; Keitaro Keirasaki von Sony Music Entertainment Japan, Walter Werzowa, österreichischer Entrepreneur und Komponist, der bereits mit Falco und Steven Spielberg zusammenarbeitete; Rebecca Schmid, Musikjournalistin für die New York Times und andere Publikationen und Eugen Trinka, Professor und Leiter des Fachbereichs Neurologie am Universitätsklinikum Salzburg.