Carroll van Welden. Foto: Hildener Jazztage

Carroll van Welden. Foto: Hildener Jazztage

Aus Liebe zur Musik

Mit einem Bekenntnis zur Vielfalt kündigt Peter Baumgärtner das 21. Hildener Jazzfestival an. "Gerade in Zeiten wie diesen sollten wir uns daran erinnern, dass Einflüsse anderer Kulturen immer eine Bereicherung sind, nicht nur im Jazz.“

Die Schönheit des Klangs zelebrieren, seinen Gefühlen spontan Ausdruck verleihen, in gegenseitiger Wertschätzung einander zuhören – das ist Jazz. Jazz unterscheidet nicht nach Hautfarbe, Religion, Alter oder Geschlecht, sondern verbindet Menschen durch die gemeinsame Liebe zur Musik. Wie die UNESCO anmerkt, ist Jazz in all seiner Freiheit eine ideale Verkörperung der Kultur, die immer wieder neue, scheinbar fremde Einflüsse aufgreift. In diesem Sinne versteht auch Peter Baumgärtner, künstlerischer Leiter der 21. Hildener Jazztage Ende Mai, das diesjährige Festival „Body & Soul“ als nachdrückliches Plädoyer für Weltoffenheit und Toleranz:

„Im Juni letzten Jahres durften wir gemeinsam mit einem begeisterten Publikum unser 20-jähriges Jubiläum feiern“, so Baumgärtner. „Während der letzten zwei Jahrzehnten standen in Hilden Künstler aus den unterschiedlichsten Ländern auf der Bühne, inspirierten sich gegenseitig und es entstanden oft magische Momente. Gerade in Zeiten wie diesen sollten wir uns daran erinnern, dass Einflüsse anderer Kulturen immer eine Bereicherung sind, nicht nur im Jazz.“

Für die 21. Hildener Jazztage haben die Organisatoren erneut internationale Stars, erfolgreiche Newcomer und Größen der heimischen Jazzszene eingeladen – eine hochspannende Mischung, die als Markenzeichen des Festivals Musikgenuss auf höchstem Niveau garantiert. Konzerte von Musikern aus der besonders lebendigen und kreativen Jazzszene in NRW spielen in diesem Jahr eine tragende Rolle.

www.hildener-jazztage.de