Dee Dee Bridgewater. Foto: Joe Martinez

Dee Dee Bridgewater. Foto: Joe Martinez

Back to Tennessee in Essen

Dee Dee Bridgewater ist eine der erfolgreichen Entertainerinnen der Jazzszene, bildet mit ihrer zugleich leichten und dunklen Stimme und ihrer Scat-Kompetenz eine gelungene Verbindung der klassischen Bebop-Schulen verbunden mit einer gewissen Leichtigkeit.

Soul-Jazz der Extraklasse in der Philharmonie Essen: Am Montag, 30. Oktober 2017, um 20 Uhr präsentiert die amerikanische Sängerin Dee Dee Bridgewater ihr brandneues Programm „Memphis ... Yes, I'm ready". Erst vor wenigen Wochen ist das Album erschienen, jetzt kann man die mehrfache Grammy-Preisträgerin gemeinsam mit ihrer Band im Alfried Krupp Saal live erleben. Dee Dee Bridgewater wurde in Memphis geboren – mit dem aktuellen Programm kehrt sie also zu ihren Wurzeln im US-Bundesstaat Tennessee zurück.

Ihre Kindheit war geprägt vom Radio-Sender WDIA, der als erster in Amerika ein rein schwarzes Programm spielte und wo auch ihr Vater als „Matt the Platter Cat" heute legendäre R′n′B-Klassiker auflegte. Manche Kritiker sehen in Dee Dee Bridgewater nach Betty Carter die legitime Nachfolgerin der Jazz-Legende Ella Fitzgerald. Tatsächlich gehört sie zu den versiertesten Sängerinnen der mittleren Generation, die ein ausgeprägtes Gespür für Swing mit hoher Musikalität und reichlich darstellerischem Talent verknüpft.