Till Brönner und Dieter Ilg bei der Arbeit. Foto: Chris Noltekuhlmann

Till Brönner und Dieter Ilg bei der Arbeit. Foto: Chris Noltekuhlmann

Brönner und Ilg bleiben Spitze

Trompete und Bass im Dialog - mit ihrem mutigen Album "Nightfall" haben Trompeter Till Brönner und Bassist Dieter Ilg nicht nur die Kritiker überzeugt.

Das erste gemeinsame Album von Trompeter Till Brönner und Bassist Dieter Ilg mausert sich zum Bestseller. Wie bereits im Januar kamen auch im vergangenen Monat viele Jazz-Fans nicht an „Nightfall“ vorbei, das die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, nun ein weiteres Mal anführt. Selbst Singer-Songwriter-Größe Melody Gardot muss sich als höchste Neueinsteigerin mit dem zweiten Platz begnügen. Auf „Live In Europe“ präsentiert sie ihre persönlichen Highlights aus über 300 Konzerten.  

GoGo Penguin bringen „A Humdrum Star“ an dritter Stelle zum Leuchten. Das britische Trio gibt sich äußerst experimentierfreudig und mischt elektronische Musik mit minimalistischen Klavierklängen, Funk-Sounds und Karibik-Flair. Mindestens ebenso einfallsreich ist Gitarrist Al Di Meola, dessen sechstplatziertes „Opus“ die Genres Weltmusik, Jazz, Rock und Folk kombiniert.  

Mit jeweils drei Produktionen sind Till Brönner und Gregory Porter am häufigsten in der Hitliste vertreten. Brönner rangiert auf eins, 13 („The Good Life“) und 17 („Best Of The Verve Years”), Porter auf fünf („Nat 'King' Cole & Me”), sieben („Take Me To The Alley”) und 16 („Liquid Spirit”).  

Die Offiziellen Deutschen Top 20 Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.