Komponistin Ashley Fure. Foto: Hoke

Komponistin Ashley Fure. Foto: Hoke

Busoni-Preis geht explizit an wenig bekannte Komponisten

An seine weniger bekannten Kollegen dachte Aribert Reimann, als er 1988 den Busoni-Kompositionspreis stiftete. In diesem Jahr erhält ihn die Amerikanerin Ashley Fure.

Preisträgerin des Busoni-Kompositionspreises 2015 ist die amerikanische Komponistin Ashley Fure.
Der Preis in Höhe von 6.000 Euro wird am kommenden Samstag, den 28. November, in der Akademie der Künste in Berlin verliehen. Den Förderpreis von 2.500 Euro erhält der aus Israel stammende Bnaya Halperin-Kaddari. Der Jury gehörten Mark Andre, Rebecca Saunders und Caspar Johannes Walter an.

Zur Preisverleihung spielt das Berliner Zafraan Ensemble unter der Leitung von Manuel Nawri Musik der beiden Preisträger, kombiniert mit einem Werk des Namensgebers des Preises, Ferruccio Busoni.

Der Busoni-Kompositionspreis wurde 1988 von Aribert Reimann gestiftet und wird im Abstand von zwei bis drei Jahren an junge, in der Öffentlichkeit noch nicht bekannte Komponistinnen und Komponisten vergeben. Mit der Auszeichnung fördert die Akademie der Künste den kompositorischen Nachwuchs – seit 1992 werden zusätzlich auch Kompositionsstudenten gefördert. Die letzten Preisträger waren Sarah Nemtsov (2013) und Michael Pelzel (2011).