Ausgrabung in Leipzig: Der Rebell des Königs von Gounod. Foto: Kirsten Nijhof

Ausgrabung in Leipzig: Der Rebell des Königs von Gounod. Foto: Kirsten Nijhof

Charles Gounods verschollener Historienthriller

Als eine Besonderheit für frankophiles Publikum, Freunde des historischen Abenteuerromans wie auch für die Opernwelt preist das Opernhaus Leipzig eine Aufführung an, die eine echte Neuheit zutage fördert - auch wenn diese etwa anderthalb Jahrhunderte alt ist.

Nach 140 Jahren wird »Der Rebell des Königs« oder »Cinq Mars« von Charles Gounod mit der Premiere am 20. Mai wieder auf einer Opernbühne zu sehen sein. Der packende Historien-Thriller rund um die verbürgte Geschichte des hingerichteten Verschwörers Marquis de Cinq-Mars, ist eine Besonderheit für frankophiles Publikum, Freunde des historischen Abenteuerromans wie auch für die Opernwelt.

Für die Inszenierung, des 1878 in Paris zum letzten Mal aufgeführten Gounod-Oper um Rebellion, Liebe, Treue und Freundschaft bis in den Tod, zeichnet Anthony Pilavachi verantwortlich. Die Partitur der vorliegenden Fassung wurde mit der Unterstützung des Palazzetto Bru Zane, dem wichtigsten Forschungszentrum für französische Musik der Romantik, erstellt.

Zwischen Verrat, geschickten Intrigen und Manipulationen steuern alle Beteiligten dieser Mantel- und Degenoper  um den jungen Marquis und dessen Geliebte, die Prinzessin Marie de Gonzague, auf ein dramatisches Ende zu. Erstmalig an der Oper Leipzig werden der französische Tenor Mathias Vidal in der Titelpartie und die französische Sopranistin Fabienne Conrad zu hören sein.

Premiere: Samstag, 20. Mai, 19 Uhr, Opernhaus

Aufführungen: 27. Mai / 11. Juni