Yannick Nézet-Séguin. Foto: Hans van der Woerd

Yannick Nézet-Séguin. Foto: Hans van der Woerd

China mit neuem Klavier-Wettbewerb

Mit enormen Preisgeldern startet ein neuer internationaler Musikwettbewerb in China, der sich dieses Jahr an ausgewählte junge Pianistinnen und Pianisten richtet. Zum Finale kommt Yannick Nézet-Séguin.

Das China Musikkonservatorium in Peking hat einen neuen Wettbewerb ausgeschrieben, genannt First China International Music Competition. Er wird vom 4. bis 21 Mai dieses Jahres stattfinden und sich zumindest dieses Mal an Pianisten richten. Die Preisgelder machen klar, dass China mit diesem Wettbewerb ganz oben mitspielen möchte: Für die Platzierungen 1 bis 3 gibt es jeweils 150.000 US-Dollar, 75.000 und 30.000 US-Dollar. Zudem soll der Gewinner der Goldmedaille durch eine internationale Künstleragentur vertreten werden. Zur Finalrunde reisen das Philadelphia Orchestra und sein Chefdirigent Yannick Nézet-Séguin an. Die Jury besteht aus elf Musikern: Dmitri Alexeev, Jan Jiracek von Arnim, Lydia Artymiw, Boris Berman, Michel Beroff, Fabio Bidini, Warren Jones, Katarzyna Popowa-Zydroń, Arie Vardi sowie Li-guang Wang, dem Präsidenten des Wettbewerbs und Yoheved Kaplinsky, dem künstlerischen Leiter des Wettbewerbs.Zur Teilnahme wurden 20 junge Pianistinnen und Pianisten im Alter von 17 bis 28 Jahren. Die Wettbewerbsleitung legt Wert auf die Feststellung, dass niemand der Teilnehmer jemals bei einem der Jurymitglieder studiert habe. In der ersten Runde spielt jeder Teilnehmer ein Solorezital. Im Finale spielen sechs von ihnen dann mit Orchester.