Timothy Chooi mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze beim Joseph-Joachim-Wettbewerb. Bild: Helge Krückeberg

Timothy Chooi mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze beim Joseph-Joachim-Wettbewerb. Bild: Helge Krückeberg

Chooi erspielt sich mit Tschaikowsky eine Guadagnini

Timothy Chooi gewinnt Wettbewerb in Hannover, Dmytro Udovychenko erhält beide Publikumspreise, Cosima Soulez Larivière wird mit dem Preis für die beste Interpretation des Auftragswerkes ›Hauch‹ ausgezeichnet.

Mit einem glanzvollen Gala-Preisträgerkonzert im Großen Sendesaal des NDR in Hannover endete der 10. Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover. An der Seite der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze brillierte der Erste Preisträger Timothy Chooi nochmals mit dem Violinkonzert, op. 35 von Tschaikowsky. Die anderen fünf Preisträger präsentierten ein kammermusikalisches Programm bevor die langersehnte Preisverleihung begann, in deren Rahmen die Sonderpreise bekanntgegeben und verliehen wurden.  

Den mit 3.000 Euro dotierten Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes ›Hauch‹ von Rebecca Saunders vergab die Wettbewerbsjury an Cosima Soulez Larivière. Zudem vergab das Publikum zwei Preise – beide an Dmytro Udovychenko. Er erhielt sowohl den Publikumspreis der Zuschauer der Finalkonzerte mit der NDR Radiophilharmonie, wie auch den JJV Community Award, den das Publikum der Live-Übertragung im Internet vergibt. Beide Publikumspreise sind mit je 2.000 Euro Preisgeld dotiert.

Timothy Chooi erhält ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro. Dem Ersten Preisträger wird zudem eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (Parma ca. 1765) von der Fritz Behrens Stiftung leihweise für drei Jahre zur Verfügung gestellt. Außerdem werden eine CD-Produktion mit Naxos sowie Debütrezitale und -konzerte mit Orchestern und Ensembles von internationalem Rang vermittelt.