Clara-Haskil-Wettbewerb in Lausanne

Einen Hauptpreis und viele kleinere Preise gab es beim Clara-Haskil-Wettbewerb in Lausanne zu gewinnen. Der Japaner Mao Fujita erhielt die meisten davon.

Der Japaner Mao Fujita ist der grosse Gewinner des Clara Haskil Preises 2017, der in Lausanne ausgetragen wurde. Der Preis ist mit 25.000 Schweizer Franken dotiert. Die weiteren Finalisten erhalten jeweils 4.000 Schweizer Franken. Das Publikum hatte beim Finale die Möglichkeit, einen Kandidaten eigener Wahl zu bestimmen. Dieser Publikumspreis ist mit 3.000 Schweizer Franken dotiert. Gewinner des Preises ist Mao Fujita.  

Der Modern Times Preis wurde 2013 aufgelegt und wird für die beste Interpretation eines speziell für den Wettbewerb bestellten zeitgenössischen Werks vergeben. Er wird von der Jury in Höhe von 3.000 Schweizer Franken an die beste Interpretation des Werks beim Finale vergeben. Im Jahr 2017 wurde das Werk von Nicolas Bacri komponiert. Gewinner des Preises ist ebenfalls Mao Fujita.  

Im Rahmen des akademischen Projekts Jeune Critique, gemeinsam mit den Universitäten Genf und Lausanne und der Musikhochschule Genf, wurde eine Jury aus Studenten gebildet. Eine der Aufgaben dieser Jury war die Vergabe des 'Coup de Cœur' Preis in Höhe von abermals 3000 Franken. Gewinner des Preises war wiederum Mao Fujita.  

Der Children's Corner Preis wurde 2011 aufgelegt. Er wird von Nachwuchskünstlern der Musikhoschule Vevey vergeben. Er ist mit 2000 Franken dotiert. Gewinner dieses Preises ist Alberto Ferro. Im Jahr 2017 bestand die Jury aus: Anne Queffélec, französische Pianistin (Mitglied einer bekannten Familie aus Schriftstellern), die vierte Frau in der Jury – zum ersten Mal in über 50 Jahren! – Catherine d'Argoubet (Leiterin des Festivals Piano aux Jacobins und der Saison Grands Interprètes), Konstanze Eickhorst (Clara Haskil Preis 1981 und Geza Anda Preis 1988), Elza Kolodin (polnische Konzertpianistin, Pädagogin und Jurorin von internationalen Wettbewerben), sowie Antonio Moral (Gründer der Zeitschrift Scherzo und Direktor des Centro Nacional para la Difusión Musical), Marc Pantillon (Schweizer Konzertpianist, Pädagoge und Mitglied einer bekannten Musikerfamilie aus Neuenburg). Den Juryvorsitz übernahm zum zweiten Mal der deutsche Dirigent und Pianist Christian Zacharias.