Marc Gruber erhielt im Fach Horn den Publikumspreis beim ARD-Musikwettbewerb. Foto: Daniel Delang

Marc Gruber erhielt im Fach Horn den Publikumspreis beim ARD-Musikwettbewerb. Foto: Daniel Delang

Der ARD Musikwettbewerb ging zu Ende

BR-KLASSIK zeichnet das Abschlusskonzert der Preisträger mit dem BR-Symphonieorchester auf und sendet die Fernsehfassung am Montag, 3. Oktober 2016, um 10.15 Uhr in BR Fernsehen.

Die letzten Preisträger des 65. Internationalen ARD-Musikwettbewerbs stehen fest: Beim Finale im Fach Horn im Münchner Herkulessaal wurden vier Preise vergeben. Zwei 2. Preise gingen an Marc Gruber (23) aus Deutschland und Kateřina Javůrková (25) aus Tschechien. Marc Gruber erhielt auch den Publikumspreis. Auch der 3. Preis wurde zwei Mal vergeben: Die Jury zeichnete die französischen Hornisten Félix Dervaux (26) und Nicolas Ramez (21) aus. Der diesjährige Wettbewerb wurde in den Fächern Harfe, Kontrabass, Streichquartett und Horn ausgetragen. Insgesamt wurden drei erste, fünf zweite sowie fünf dritte Preise verliehen. 

Die Preisträger präsentieren sich noch einmal an drei Konzertabenden in München einem großen Publikum: Am 14., 15. und 16. September 2016.

Im Fach Harfe überzeugte die 26-jährige Französin Agnès Clément die Jury mit ihrer Interpretation des Konzerts für Harfe und Orchester op. 74 von Reinhold Glière und errang den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Der zweite Preis ging an die Französin Anaïs Gaudemard. Die Japanerin Rino Kageyama wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet.

Beim Finale im Fach Kontrabass errang Wies de Boevé aus Belgien den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Er überzeugte mit seiner Interpretation von Nino Rotas Divertimento Concertante für Kontrabass und Orchester. Der zweite Preis wurde an Michael Karg aus Deutschland verliehen. Mit dem dritten Preis wurde der erst 19-jährige Deutsch-Österreicher Dominik Wagner ausgezeichnet.

Im Fach Streichquartett erkannte die Jury dem „Quatuor Arod“ aus Frankreich den ersten Preis für seine Interpretation von Ludwig van Beethovens op. 132 und des 3. Quartetts von Béla Bartók zu. Der zweite Preis ging an das „Aris Quartett“ aus Deutschland, das sich auch über den Publikumspreis freuen durfte. Der dritte Preis wurde dem „Quartet Amabile“ aus Japan zugesprochen.

Im Münchner Herkulessaal wurde kein erster Preis im Fach Horn vergeben, jedoch zwei 2. Preise: Sie gingen an Marc Gruber (23 ) aus Deutschland und Kateřina Javůrková (25) aus Tschechien. Marc Gruber erhielt außerdem den Publikumspreis. Ebenso wurde der 3. Preis zwei Mal vergeben: Die Jury zeichnete damit die französischen Hornisten Félix Dervaux (26) und Nicolas Ramez (21) aus

Insgesamt waren in diesem Jahr 345 Bewerbungen aus 44 Ländern und vier Kontinenten eingegangen. Davon wurden 199 Musikerinnen und Musiker nach der anonymen Wertung eingesandter Tonaufnahmen durch eine Vorjury eingeladen. Die höchste Bewerberzahl mit 127 gab es im Fach Kontrabass.

In drei Konzerten präsentieren sich alle Preisträger noch einmal einem großen Publikum. In einem Kammerkonzert im Prinzregentheater am Mittwoch, 14., und Donnerstag, 15. September 2016. Am Freitag, 16. September konzertieren sie als krönenden Abschluss des ARD-Musikwettbewerbs 2016 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Münchner Residenz, die Leitung hat Constantin Trinks. Die ARD-Landesrundfunkanstalten berichten umfassend in Hörfunk, Fernsehen und online. BR-KLASSIK informiert mehrfach täglich mit aktuellen Informationen und mit Sondersendungen.

Alle drei Preisträgerkonzerte werden live im Radio und per Video-Livestream übertragen:

Am Mittwoch, 14., Donnerstag, 15., und Freitag, 16. September jeweils ab 20 Uhr. Das Preisträgerkonzert vom 16. September mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks ist auch in den ARD-Kulturwellen zu hören.  

BR-KLASSIK zeichnet das Abschlusskonzert der Preisträger mit dem BR-Symphonieorchester auf und sendet die Fernsehfassung am Montag, 3. Oktober 2016, um 10.15 Uhr in BR Fernsehen.

www.ard-musikwettbewerb.de