Hilary Hahn. Foto: Dana van Leeuwen/Decca

Hilary Hahn. Foto: Dana van Leeuwen/Decca

Der ewige Bach - frisch aufgestrichen

Auch über 250 Jahre nach seinem Tod ist die Begeisterung für Johann Sebastian Bach ungebrochen. Aktuell besteht ein Viertel der Offiziellen Deutschen Top 20 Klassik-Charts aus Werken des Vorbildes aller Vorbilder.

Während Víkingur Ólafsson („Johann Sebastian Bach", vier) und Yo-Yo Ma („Six Evolutions - Bach: Cello Suites", sechs) bereits im Vormonat dabei waren, starten Bratschistin Kim Kashkashian („J.S. Bach: Six Suites For Viola Solo"), Violinistin Hilary Hahn („Hilary Hahn Plays Bach: Sonatas 1 & 2, Partita 1") und Pianist Martin Stadtfeld („Homage To Bach") auf den Positionen fünf, acht und 20 frisch durch. Der 27-jährige Russe Daniil Trifonov ist ein Meister am Klavier und wurde bereits mit einem „Grammy" geehrt. Gemeinsam mit dem Philadelphia Orchestra und Yannick Nézet-Séguin („Destination Rachmaninov: Departure") bricht er nun zu neuen Ufern auf. Dabei macht er einen Zwischenstopp auf Rang drei der Hitliste. Zwei Produktionen verkaufen sich noch besser: Jonas Kaufmanns Live-Album „Eine italienische Nacht" sowie Igor Levits „Life". Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.