Isabelle Faust. Foto: Josep Molina

Isabelle Faust. Foto: Josep Molina

Der musikalische Herbst hat viele Klangfarben

Teodor Currentzis hämmert sich weiter unter dem Jubel der Feuilletons durchs Repertoire, auch im schönen Ascona. Dazu gibt es bedeutende Gastsolisten wie Isabelle Faust und erstklassige Orchester.

Klangfarben Klein aber fein: es ist wahrhaft aussergewöhnlich, das Programm der 72. Asconeser Musikwochen, die vom 4. September bis zum 17. Oktober 2017 an den beiden historischen Veranstaltungsorten des Festivals stattfinden. In den Kirchen San Francesco in Locarno und dem Collegio Papio in Ascona – elf Konzerte mit einigen der grössten Künstler der aktuellen Klassikszene und mit zwei Matinées im Palazzo Sopracenerina mit den Stars von morgen. Das Leitmotiv ist dieses Jahr die russische Musikwelt, aus der sich bedeutende Künstler und Kompositionen vorstellen. Die am meisten gefragten Namen dieser Ausgabe sind Teodor Currentzis, „Enfant terrible" der Klassikmusik, mit MusicAeterna, die Stargeigerin Isabelle Faust, der brasilianische Kultpianist Nelson Freire, das Französische Nationalorchester, dirigiert von Emmanuel Krivine, der legendäre Yuri Temirkanov mit den Sankt Petersburger Philharmonikern und noch dazu, zum ersten Mal in der Schweiz, das Orchestra Aurora mit ihrem Dirigenten Nicholas Collon. Es gibt zwei Konzerte des Orchestra della Svizzera italiana, dirigiert von Goebel und Ashkenazy, und Francesco Piemontesi gibt eine Hommage an Franz Liszt.