Paul Bley. Foto: ECM/Hans Kumpf

Paul Bley. Foto: ECM/Hans Kumpf

Der Poet der Stille ist verstummt

„Die besten Sessions sind die, wo das Taxi draußen warten kann.“ In der Ausgabe des FONO FORUM Februar 2016 erinnert Karl Lippegaus an den Jazzer Paul Bley, der im Alter von 83 Jahren gestorben ist.

Studio La Buissonne, Provence. Mit einiger Verspätung ist er abends endlich da. Kurze Begrüßung und gleich der Hinweis an den Toningenieur: Keine Probe, starten Sie gleich die Maschine, der Soundcheck wird das erste Stück der Platte. „Die besten Sessions sind die, wo das Taxi draußen warten kann.“

Der Pianist betritt den Aufnahmeraum, geht ans Klavier, schlägt zuerst ein paar tiefe Töne im Stehen an, nach ein paar Sekunden setzt er sich. 20 Minuten später eine kurze Pause, gemeinsam schaut man sich den Sternenhimmel an, dann nochmal 20 Minuten. That’s it. So entstand eines seiner Soloalben.

Am 3. Januar ist Paul Bley gestorben, mit 83 Jahren, nach fast sieben Schaffensdekaden. Seine tönende Autobiographie sind die über 100 Schallplatten. Ganze 12-13 Jahre, sagte er, habe er für die erste wirklich relevante gebraucht, „Footloose!“ ...

Den vollständigen Text lesen Sie in der Februar-Ausgabe des FONO FORUM.