Mirijam Contzen. Foto: Josep Molina

Mirijam Contzen. Foto: Josep Molina

Der Weg zu Schubert ist das Ziel

"Er hat nie ein Geld gehabt, also ist er heute der Verlierer", textete der unnachahmliche Georg Kreisler in seinem Chanson vom Musikkritiker über Franz Schubert. Stimmt natürlich nicht wirklich. Die Musikwelt liebt Schubert. Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt widmet ihm einen ganzen Tag.

Franz Schuberts Musik bedeutet vielen Menschen sehr viel. Im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt lädt man daher zu einem ganzen Schubert-Tag ein, man spricht sogar von einem "Marathon", was natürlich Unsinn ist, da bei der Beschäftigung mit Schubert der Weg das Ziel ist. Man will ja gar nicht, dass es ein Ende hat mit sich und Schubert hat.

Sei's drum: Am Sonntag, 20. November, ab 12 Uhr mittags, heißt es für zehn Stunden am Stück: Schubert, Schubert und nochmal Schubert. Und Brahms und Schumann. Und Schubert. Von den Wiener Sängerknaben (Schubert startete ja auch als singendes Kind) bis hin zu Arcadi Volodos und Mirjam Contzen geben sich einige Sänger und Instrumentalisten ein Stelldichein.

Neben klassischem Konzertformat gibt es auch ein Dunkelkonzert (als könnte man nicht einfach die Augen zumachen, wenn das Auge das Ohr trübt).

Sei's drum: das ganze, hörenswerte Programm gibt es unter

https://www.konzerthaus.de/de/programm/20-11-2016