Das von Jörg Stauvermann (Wyk auf Föhr) entworfene Logo für das Telemannjahr 2017.

Das von Jörg Stauvermann (Wyk auf Föhr) entworfene Logo für das Telemannjahr 2017.

Design-Preis für Wiedererkennungszeichen

Schöner Nachhall eines Jahres voll lebendiger Vergegenwärtigung: Das von Jörg Stauvermann (Wyk auf Föhr) entworfene Logo für das Telemannjahr 2017 erhält den German Design Award 2018 in der Kategorie „Corporate Identity“.

Das Erscheinungsbild des Logos für das bald zu Ende gehende Telemannjahr wurde von der Landeshauptstadt Magdeburg in Auftrag gegeben und wird gegenwärtig vom Telemannstädte-Netzwerk für seine Veranstaltungen anlässlich des Telemannjahres 2017 in Deutschland, Frankreich, Polen und den USA genutzt.

Zum Telemannstädte-Netzwerk gehören die zehn Wohn- und Wirkungsorte Telemanns: Magdeburg, Clausthal-Zellerfeld, Hildesheim, Leipzig, Zary und Pszczyna (Polen), Eisenach, Frankfurt am Main, Hamburg und Paris (Frankreich). Das Netzwerk wurde anlässlich des 250. Todestages Georg Philipp Telemanns 2017 ins Leben gerufen. Das mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnete Logo wurde als Dachmarke genutzt.

Das Logo basiert auf den beiden Schriften Didot und Avenir. Die Didot wurde zu Lebzeiten Telemanns entworfen. Die Schrift Avenir entstand im Jahr 1988, dem Jahr, als eine der wichtigen Sammlungen Telemanns – die „Musique de Table (Tafelmusik) – vom weltberühmten Concentus Musicus unter der Leitung des Telemann- Preisträgers (2004) Nikolaus Harnoncourt (gest. 2016) eingespielt wurde.

Der German Design Award zeichnet innovative Produkte und Projekte, ihre Hersteller und Gestalter aus, die in der deutschen und internationalen Designlandschaft wegweisend sind. Dies soll eine internationale Jury gewährleisten. Der vom renommierten Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz, ausgelobte Preis wird am 9. Februar 2018 in Frankfurt am Main verliehen.