Jiří Bělohlávek und die Tschechische Philharmonie eröffnen das Beethovenfest. Foto: Vaclav Jirasek

Jiří Bělohlávek und die Tschechische Philharmonie eröffnen das Beethovenfest. Foto: Vaclav Jirasek

Deutsch-tschechischer Austausch

In den kommenden Tagen kommt es zu einem interessanten Austausch deutsch-tschechischer Orchesterkultur: Thielemann und die Staatskapelle musizieren zur Eröffnung des Prager Dvořák Festivals, die Tschechische Philharmonie und Bělohlávek eröffnen das Beethovenfest in Bonn.

Das Beethovenfest wird mit Dvořák eröffnet, das Dvořák-Festival mit Beethoven: So wunderbar funktioniert der Austausch auf künstlerischer Ebene. Beide Festivals nehmen nicht nur die Pflege des Werks ihrer Namensgeber ernst, sondern knüpfen auch an deren geistige Horizonte an. Und die machten nicht an nationalen Grenzen Halt.

Die Eröffnung des Beethovenfestes am 9. September bringt denn auch gleich eine sehr weite Spannbreite musikalischer Höhenflüge: Ligetis Concert Romanesc für Orchester folgt Mozarts Violinkonzert Nr.5 mit Hilary Hahn. Dann erklingt Viktor Ullmanns in Theresienstadt komponiertes "Don Quixote tanzt Fandango", gefolgt von drei Konzertouvertüren Dvořáks op. 91.

Die Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann bietet in Prag am 5. September Beethovens Violinkonzert mit Nikolaj Zneider sowie Regers Mozart-Variationen und Till Eulenspiegels lustige Streiche von Richard Strauss.