Berliner Philharmoniker in Tokio. Foto: Monika Rittershaus

Berliner Philharmoniker in Tokio. Foto: Monika Rittershaus

Die Berliner Philharmoniker in Asien

Menschenrechte und Demokratie sind ja nicht gerade Chinas Sache. Aber die westliche Musikkultur nimmt man gerne. Die Tournee der Berliner Philharmoniker war ein voller Erfolg - auch medial.

Die Berliner Philharmoniker sind von ihrer letzten gemeinsamen Asien-Tournee mit Sir Simon Rattle als ihrem Chefdirigenten zurückgekehrt. In elf Konzerten in sieben Städten in China, Südkorea und Japan spielte das Orchester Werke von Igor Strawinsky, Unsuk Chin, Sergej Rachmaninow, Richard Strauss, Maurice Ravel, Béla Bartók und Johannes Brahms.

Die Klaviersolisten waren Yuja Wang und Seong-Jin Cho. Alle Konzerte, insbesondere jene in Tokio und Shanghai, waren kurz nach Vorverkaufsbeginn bereits ausverkauft. In Hong Kong gastierten die Berliner Philharmoniker im Cultural Centre. Die Reise führte das Orchester dann nach China, wo es erstmals im Opernhaus von Guangzhou und in der Qintai Concert Hall in Wuhan auftrat.

Nach zwei Konzerten im Oriental Art Center in Shanghai folgten zwei Auftritte im Seoul Arts Center. Den Abschluss der Tournee bildeten drei Konzerte in Japan in der Muza Kawasaki Symphony Hall und in der Suntory Hall in Tokio. Dem internationalen Publikum bot sich vielfältige Gelegenheit medial an der Tournee teilzunehmen. Die Konzerte in Hong Kong wurden live im Fernsehen, in der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker und auf Leinwände an drei Plätzen in Hong Kong übertragen.

Aus Wuhan wurde das Philharmoniker-Konzert in 12 Theater der Poly-Group in teilweise entlegene Provinzen Chinas live übertragen. Für Interessierte bestand und besteht jederzeit die Möglichkeit, die Berliner Philharmoniker über ihre Social-Media-Kanäle und ihren neu gestalteten Tourblog zu begleiten, der während der Asienreise beständig mit neuen Fotos und Videobeiträgen bestückt wurde.

www.berliner-philharmoniker.de/blog/tour