Jens Düppe. Foto: Dirk Skiba

Jens Düppe. Foto: Dirk Skiba

Die Fragmentierung des Fragmentarischen

Ein europäischer Wert, vielleicht auch eher ein deutscher Wert , ist die riesige sogenannte freie Szene, deren Freiheit natürlich immer da endet, wo die Geldnot anfängt. Die Reihe Kommunikation 9 ist ein Hyper-Dialog von allem Möglichen, gefördert von Ämtern, Ministerien - und einer Buchhandlung.

Der Maler Walter Padao und der Komponist Jens Düppe werden flanierend die Stadt (köln) erkunden und Hendrik Jackson an ihren Erkundungen der Stadtkulisse per skype teilhaben lassen. Sie werden dem Publikum auch ihre visuellen Eindrücke übermitteln. Jackson wird aus den Geräuschen der Stadtkulisse Fragmente einer poetischen "Sprache der Stadt" arrangieren. Dabei interagiert er mit der Klangkünstlerin Eva Poepplein, welche zeitgleich genau die gleichen Geräusche zu Musik verarbeitet. So werden visuelle und akustische Eindrücke und Erlebnisse in Sprache und dann in Poesie und Musik übersetzt und erzeugen selbst wiederum akustische und visuelle Wirklichkeiten in zweiter Ebene in den Köpfen der Zuhörer. Dieser kann Platz nehmen im Literaturhaus Köln am Großen Griechenmarkt 39 am 28. September um 20 Uhr.