Die Rechte der anderen

Der Fernsehsender ARD Alpha thematisiert am Samstag, 30. Juli, 22.30 Uhr in der Reihe „Denkzeit“ die Reform des Urhebervertragsrechtes u. a. aus der Perspektive der Filmmusik.

Beim Urheberrecht geht es um den ideellen und materiellen Schutz geistigen Eigentums. Deshalb verhandeln Urheberrechtsvertreter seit Jahren mit Sendeanstalten und kommerziellen Verwertern, wie ein geistiges Werk, eine kreative Arbeit, vergütet werden sollte. Im März 2016 beschloss die Bundesregierung eine Reform des Urheberrechtsgesetzes, die es Urhebern und Künstlern erleichtern soll, ihre Ansprüche durchzusetzen. Doch die Reaktionen der Urheberverbände sind kritisch: Sie fürchten, dass das Gesetz die Rechte der Kreativen sogar eher schwächt, anstatt sie zu stärken.

Bei filmtonart beschäftigte sich ein Experten-Panel mit der Frage, wie die Interessen von Urhebern, Sendern und Verwertern gleichermaßen berücksichtigt werden können. Es diskutierten Dr. Anselm C. Kreuzer (Komponist), Dr. Reinhard Binder (Justiziar des rbb), Ama Walton (Geschäftsführerin der Musiktöchter der Constantin Film AG), Prof. Dr. Ansgar Ohly (Rechtswissenschaftler) und Dr. Matthias Lausen (Rechtsanwalt). Moderiert wird das Panel von Anke Mai, Leiterin des Programmbereichs Kultur im BR.