Die Zauberflöte aus Salzburg

Ein Höhepunkt bei den Salzburger Festspielen 2018 ist die Neuinszenierung von Mozarts "Zauberflöte" der amerikanischen Opernregisseurin Lydia Steier. Klaus Maria Brandauer übernimmt darin die eingefügte Rolle eines Erzählers.

Das ZDF zeigt am Sonntag, 5. August 2018, ab 22.00 Uhr zwei Stunden lang Höhepunkte aus "Mozarts 'Zauberflöte' aus Salzburg". ARTE bringt die vollständige Oper am Samstag, 4. August, 20.15 Uhr, auf den Bildschirm. Constantinos Carydis dirigiert die Wiener Philharmoniker. Unter seiner musikalischen Leitung singen neben anderen Matthias Goerne (Sarastro), Christiane Karg (Pamina), Mauro Peter (Tamino) und Albina Shagimuratova (Königin der Nacht). Für ihr Salzburg-Debüt hat sich Regisseurin Lydia Steier etwas Besonderes einfallen lassen: Schauspieler Klaus Maria Brandauer führt durch den Abend, in der Rolle eines Großvaters, der seinen Enkeln – den drei Knaben – Mozarts Singspiel als Gutenachtgeschichte erzählt. Diese vier Personen sind eng miteinander verknüpft und fast durchgängig auf der Bühne präsent. Dadurch erhält Emanuel Schikaneders bekanntes Libretto vom jungen Prinzen Tamino, der Königin der Nacht, ihrer Tochter Pamina und dem Vogelfänger Papageno eine ganz neue Perspektive und einen noch märchenhafteren Charme.