Saal der Kölner Philharmonie. Foto: Matthias Baus

Saal der Kölner Philharmonie. Foto: Matthias Baus

"Ein großes Geschenk"

Die Stiftung eines früheren Kölner Schokoladen-Fabrikanten fördert über zehn Jahre mit 250.000 Euro Klavierkonzerte in der Kölner Philharmonie.

Die Imhoff-Stiftung fördert ab dem Jahr 2018 für insgesamt zehn Jahre ausgewählte Klavierkonzerte in der Kölner Philharmonie. Den Auftakt gibt das Konzert mit Beatrice Rana am 15. März. Das Konzert mit der italienischen Pianistin trägt zu Ehren des Stifters und ausgewiesenen Liebhabers der Klaviermusik den Titel „Hans Imhoff Konzert". Insgesamt 250.000 Euro beträgt die Fördersumme, die die Imhoff-Stiftung der KölnMusik für die kommenden zehn Jahre zukommen lässt.

Der am 21. Dezember vor zehn Jahren verstorbene Kölner Schokoladen-Fabrikant Hans Imhoff war einer der erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten seiner Zeit. Er gründete nach dem Verkauf des Stollwerck-Konzerns 2001 die Imhoff-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung fördert seitdem Projekte unterschiedlichster Art aus Kunst, Kultur, Bildung und Forschung. Allen Projekten gemein ist, das Leben für alle Kölner Bürgerinnen und Bürger zu bereichern. Die Arbeit der Stiftung soll nicht nur das Lebenswerk Hans Imhoffs ehren, sondern gleichzeitig dafür sorgen, dass sein außergewöhnliches Engagement für seine Heimatstadt auch in Zukunft fortgeführt wird.

„Dass die Liebe eines Menschen zu seiner Stadt und zur Musik noch ein Jahrzehnt nach seinem Tod unser Leben in Köln so bereichert ist ein großes Geschenk", betont Louwrens Langevoort, Intendant der Kölner Philharmonie. „Die langfristige Förderung des Konzertlebens in der Kölner Philharmonie wäre ebenfalls ganz im Sinne des Unternehmers Hans Imhoff gewesen, der bei allem Traditionsbewusstsein stets auch die Zukunft vor Augen hatte."