Andreas Schager (Parsifal), Wolfgang Koch (Amfortas), Herren des Staatsoperchors, Komparserie. Foto: Ruth Walz

Andreas Schager (Parsifal), Wolfgang Koch (Amfortas), Herren des Staatsoperchors, Komparserie. Foto: Ruth Walz

Ein neuer Falstaff für Berlin

Das Konzertprogramm der Festtage der Staatsoper Berlin steht im Zeichen von Gustav Mahler und Claude Debussy. Dazu gibt es den Parsifal in der Regie von Dmitri Tcherniakov und einen neuen Falstaff.

Das Konzertprogramm der diesjährigen Festtage, die vom 24. März bis 2. April stattfinden, steht ganz im Zeichen von Gustav Mahler und Claude Debussy. Es umfasst zwei Sinfoniekonzerte, dirigiert von Daniel Barenboim sowie ein Duo-Recital mit ihm und Martha Argerich.

Neben der Staatskapelle Berlin spielen die Wiener Philharmoniker, die Solisten des Konzertprogramms mit der Staatskapelle sind die Pianistin Martha Argerich, die Sängerinnen Anna Prohaska, Marianne Crebassa und Anna Lapkovskaja sowie die Schauspielerin Maria Furtwängler. Den Auftakt machen am Samstag, dem 24. März, die Wiener Philharmoniker, die bereits zum fünften Mal in Folge der Einladung nach Berlin nachkommen. Auf dem Programm steht die 7. Sinfonie von Gustav Mahler, nachdem Werke von Mahler bereits in den vergangenen Jahren in den Festtage-Konzerten zur Aufführung gebracht worden sind.

Anlässlich des 100. Todestages von Debussy gibt die Staatskapelle Berlin gemeinsam mit ihrem Generalmusikdirektor am 29. März ein Konzert mit Werken dieses Komponisten. Auf dem Programm stehen seine »Fantaisie« für Klavier und Orchester mit Martha Argerich als Solistin sowie sein monumentales Opus »Le Martyre de Saint Sébastien«, ein ʽMysterienspielʼ für Soli, Chor und Orchester auf einen Text von Gabriele D'Annunzio. Als Solisten sind Anna Prohaska (Sopran), Marianne Crebassa (Mezzosopran), Anna Lapkovskaja (Alt) sowie Maria Furtwängler als Sprecherin zu erleben. Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright.

Ihren Abschluss finden die Festtage-Konzerte am 31. März in einem gleichfalls Musik von Debussy gewidmeten Duo-Recital von Martha Argerich und Daniel Barenboim. Hierbei kommen seine originalen Klavierkompositionen »Six épigraphes antiques«, »En blanc et noir«, »Lindaraja« sowie Alternativfassungen der Orchesterwerke »Prélude à l'après-midi d'un faune« und »La mer« für Klavier zu vier Händen bzw. für zwei Klaviere zur Aufführung. Eröffnet wird das Programm des Nachmittags mit Robert Schumanns »Sechs Stücke in kanonischer Form«, die Claude Debussy für zwei Klaviere arrangiert hat.

Die Festtage-Premiere ist am 25. März eine Neuproduktion von Giuseppe Verdis »Falstaff«, in einer Inszenierung des italienischen Film- und Theaterregisseurs Mario Martone und mit Michael Volle in der Titelpartie (weitere Vorstellungen am 28. März und 1. April). Richard Wagners »Parsifal«, in der  Produktion von Dmitri Tcherniakov, wird am 30. März und 2. April wiederaufgenommen – u. a. mit Andreas Schager in der Titelrolle, Nina Stemme als Kundry und René Pape als Gurnemanz. Bei beiden Produktionen sind die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim zu erleben.