Speranza Scappucci. Foto: Acosta

Speranza Scappucci. Foto: Acosta

Eine weitere Frau an der Spitze

Geht doch: Auch in Lüttich nimmt nun eine Frau den Chefposten vor dem Orchester ein: Speranza Scappucci heißt die neue Chefdirigentin der Opéra Royal de Wallonie-Liège.

Die italienische Dirigentin Speranza Scappucci tritt im September 2017 die Nachfolge von Paolo Arrivabeni als neue Chefdirigentin der Opéra Royal de Wallonie-Liège an. Die Saison 2017/18 eröffnet sie mit der Oper „Manon Lescaut" von Puccini. Damit führt das Opernhaus die in der letzten Saison begonnene Trias der Lescaut-Opern von Auber, Massenet und Puccini fort.

Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen u.a. „Rigoletto" von Verdi in einer Inszenierung des Intendanten Stefano Mazzonis di Pralafera und die Rarität „Le Domino Noir" von Auber. Christophe Rousset übernimmt die musikalische Leitung von „Le Nozze di Figaro" von Mozart. Als fulminanten Abschluss der Saison führt die Opéra Royal de Wallonie-Liège Verdis Oper „Macbeth" in einer Inszenierung von Stefano Mazzonis di Pralafera unter der Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Paolo Arrivabeni auf. 

Die Opéra Royal de Wallonie-Liège in Lüttich ist eines der drei königlichen Opernhäuser Belgiens und blickt auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück, die damit länger währt als die 1830 begründete belgische Monarchie. Seit der Saison 2007/08 ist der Italiener Stefano Mazzonis di Pralafera Intendant und künstlerischer Leiter der Oper. Das Programm des Hauses mit Stagione-Betrieb wird vom eigenen Orchester und eigenen Chören bestritten, während die Gesangssolisten für jede Produktion sorgfältig ausgewählt werden. Die beständig hohe Auslastung weist auf die große Beliebtheit und Treue des heimischen Publikums hin. Darüber hinaus strahlt das Haus überregional und zieht Besucher aus dem nahen Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und sogar Großbritannien an.

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