Esbjörn Svensson Trio. Foto: Jim Rakete/ACT

Esbjörn Svensson Trio. Foto: Jim Rakete/ACT

Esbjörn Svensson Trio bleibt präsent

Himmlisch, locker, live und legendär sind die höchsten Neueinsteiger der Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment - und allesamt kommen sie aus den USA.

Senkrechtstarter Kamasi Washington, dem spätestens seit seinem Mega-Erfolg „The Epic“ ein Teil der Jazz-Welt zu Füßen liegt, macht den Anfang. Der Tenorsaxophonist hat fast drei Stunden an neuer Musik aufgenommen und pendelt auf Platz eins zwischen „Heaven And Earth“. E-Bassist Marcus Miller gibt sich erfrischend zeitgemäß und experimentiert mit Elementen aus Funk, Jazz, HipHop und Soul. Das Ergebnis heißt „Laid Black“ und kann an dritter Stelle bewundert werden. Norah Jones, die im vergangenen Herbst für vier Abende den Londoner Club Ronnie Scott's beehrte, präsentiert ihren Konzertfilm „Live At Ronnie Scott's Jazz Club (2017)“ auf Rang sechs. Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums von Miles Davis Album-Klassiker „Ascenseur Pour L'Echafaud“ ist eine Sonderedition erschienen, die Platz zwölf der Auswertung erreicht. Weitere New Entries gelingen Joshua Redman feat. Brian Blade & Ron Miles & Scott Colley („Still Dreaming”, 14) sowie Kamaal Williams („The Return”, 18). Das Esbjörn Svensson Trio verlagert seine „Live in London”-Performance von der ersten an die dritte Stelle. Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.