AStA-Vorsitzende Marcus Lamprecht und Carlotta Kühnemann sowie TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann (Foto: TUP).

AStA-Vorsitzende Marcus Lamprecht und Carlotta Kühnemann sowie TUP-Geschäftsführer Berger Bergmann (Foto: TUP).

Essen führt KulturTicket für Studenten ein

Für einen Euro ins Theater oder ins Konzert: Das gilt ab dem Wintersemester 2017/2018 für Studierende der Universität Duisburg-Essen.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und die Theater und Philharmonie Essen (TUP) vereinbarten jetzt die Einführung eines KulturTickets für alle ordentlich eingeschriebenen Studierenden der Uni. Mit dem KulturTicket können ab dem 9. Oktober 2017 nahezu alle Eigenveranstaltungen im Aalto-Theater, im Grillo-Theater und in der Philharmonie Essen zum Preis von einem Euro besucht werden. Grundlage für die langfristig angedachte Kooperation ist ein gemeinsames Ziel: AStA und TUP sind bestrebt, den Studierenden eine umfassende kulturelle Bildung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen beide Institutionen als Bestandteile des städtischen Lebens im Bewusstsein der Bürger weiter gefestigt werden.

Berger Bergmann, Geschäftsführer der TUP, betont: „Mit diesem neuen Angebot wollen wir die Hürde für Studierende so niedrig wie möglich halten, das Aalto-Theater, das Grillo-Theater oder die Philharmonie zu besuchen. Das Programm unserer fünf Sparten könnte nicht vielseitiger sein. Wir wünschen uns, dass man als junger Mensch einfach mal den Weg ins Theater oder ins Konzert findet – spontan und ohne finanziellen Aufwand. Es lohnt sich wirklich!“  

Carlotta Kühnemann, AStA-Vorsitzende an der Universität Duisburg-Essen, meint: „Uns liegt das Projekt sehr am Herzen, da wir mit der Kooperation allen Studierenden, unabhängig von ihrer finanziellen Lage, die Möglichkeit bieten können, an dem kulturellen Leben in Essen teilzunehmen. Wir freuen uns sehr, nach dem Semesterticket und der Möglichkeit, Fahrräder zu leihen, ein weiteres solidarisches Angebot zu schaffen. Mit mehr kulturellen Angeboten in den Universitätsstädten hoffen wir, die Universität Duisburg-Essen von der Pendeluniversität zur Bleibeuniversität zu machen.“