Johannes Witt und die Essener Philharmoniker. Foto: Hamza Saad

Johannes Witt und die Essener Philharmoniker. Foto: Hamza Saad

Essen: Zwölf Punkte

Bevor in den meisten Medien der European-Song-Contest-Wahn seinen Lauf nimmt, bieten die Essener Philharmoniker einen Vergleich von Musik, der wirklich originell ist - und höchst unterhaltsam.

Der Tscheche Dvořák oder der Norweger Grieg? Der Deutsche Brahms oder der Franzose Bizet? Welcher Komponist hat den besten Tanz der klassischen Musik geschrieben? Oder vielleicht doch der Finne Sibelius oder der Italiener Rossini? Die Essener Philharmoniker werden diese Frage jetzt gemeinsam mit dem Publikum beantworten: Beim „European Music Contest" am Mittwoch, 10. Mai 2017, um 19 Uhr wird im Aalto-Theater der größte europäische Tanzkomponist gekürt. Natürlich nicht repräsentativ – dafür aber mit ganz viel Schwung. Wenige Tage bevor in Kiew beim Eurovision Song Contest der beste Pop-Beitrag gewählt wird, treten in Essen zehn Klassik-Stars aus zehn europäischen Ländern an. Unter der Leitung von Johannes Witt spielen die Essener Philharmoniker unter anderem den Ungarischen Tanz Nr. 1 von Johannes Brahms, den Slawischen Tanz op. 46 Nr. 1 von Antonín Dvořák, eine Polka von Johann Strauß, den Soldaten-Tanz aus Gioacchino Rossinis Oper „Wilhelm Tell" und den „Danse Bohème" aus George Bizets Oper „Carmen". Nach dem etwas mehr als einstündigen Programm wählt das Publikum den Gewinner per Applaus. Moderiert wird der Wettbewerb von Marie-Helen Joël und Moritz Reissenberger.