Foto: Musikhochschule Köln

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EU fördert Projekt für Neue Musik

Die Neugier auf unbekannte Klangwelten beflügeln – dies hat sich das internationale Projekt Composer Collider Europe auf die Fahne geschrieben. Es soll den internationalen Austausch von Komponisten fördern - und Laien mit einbeziehen.

Für das Projekt haben die Hochschule für Musik und Tanz Köln, das Ensemble Musikfabrik, das Royal Conservatoire Den Haag und die Aristotle University of Thessaloniki eine Förderung der Europäischen Union über 200.000 Euro erhalten.  

Über vier Jahre hinweg werden im Rahmen von Composer Collider Europe zwölf junge Kompositionsstudierende der drei Hochschulen und das Ensemble Musikfabrik in kontinuierlichem Austausch miteinander stehen, an neuen Kompositionen arbeiten und mit ihnen in die Öffentlichkeit treten. Angegliedert an die in allen drei Partnerländern stattfindenden Arbeitsphasen sind Workshops für Laien – sogenannte spielBar Workshops -, die Interessierten ohne jegliches Spezialwissen neue Zugänge zur zeitgenössischen Musik eröffnen.

Hierbei wird eine Musizierpraxis gefördert, die keine spieltechnischen, sondern vor allem schöpferische und intellektuelle Ansprüche an die Beteiligten stellt. Das internationale Projekt, bei dem Studierende aus sieben Nationen beteiligt sind, bietet eine einzigartige Gelegenheit, langfristig voneinander zu lernen, (musikalische) Vorurteile abzubauen und die zeitgenössische Musik über die Landesgrenzen hinweg erlebbar zu machen.