Jean Rondeau. Foto: Edouard Bressy

Jean Rondeau. Foto: Edouard Bressy

Fest für Alte Musik

100 Jahre nach dem Versailler Friedensschluss, der die Welt nur sehr unvollkommen befriedete, widmet sich das Kölner Fest für Alte Musik den ganz großen Fragen der Weltpolitik. Mit dabei sind Stars der Szene wie Emma Kirkby, Dorothee Oberlinger und Jean Rondeau.

Das Kölner Fest für Alte Musik erfährt vom 10. bis 25. März seine achte Auflage und geht dieses Mal thematisch in die Vollen: Unter "Krieg und Frieden" war es in diesem Jahr nicht zu machen. Das Programm bietet wieder eine Mischung aus Barockmusik und anderen Epochen sowie Genres.

Die Sängerin Emma Kirkby (dann bereits 69-jährig) eröffnet das Festival in einer szenischen Aufführung von Cupid and Death von Matthew Locke und Christopher Gibbons. Im weiteren Verlauf des Festes für Alte Musik wird sie zudem in Werken von Heinrich Schütz zu hören sein.

Blockflötenstar Dorothee Oberlinger gastiert mit ihrem Ensemble 1700 und spielt Werke Händel, Vivaldi und Telemann. Die Voces Suaves singen von Krieg und Liebe, wie sie bei Claudio Monteverdi den Ton angeben. Und im Zuge eines "Persisch-barocken Crossovers" spielt Cembalist Jean Rondeau.

Weitere Konzerte bieten z. B. Musik aus Zeiten des Wiener Kongresses 1815, folgen Lord Nelson an den Nil oder finden Musik zu Gottfried von Straßburgs Liebesdrama Tristan et Iseult.

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