Das Festspielhaus Erl im Winter. Foto: Peter Kitzbichler

Das Festspielhaus Erl im Winter. Foto: Peter Kitzbichler

Festspiele Erl im Winter

Die Tiroler Festspiele Erl gehen in ihre fünfte Wintersaison. Wenn es eine Marktlücke im Festspielbetrieb gibt, dann sind es Festivals im Winter. Zumindest im Kufsteinerland ist sie geschlossen.

Schon vor dem offiziellen Beginn der Tiroler Festspiele Erl Winter erklingt am 18. Dezember das Weihnachtsoratorium I-VI von Johann Sebastian Bach im Festspielhaus - unter der Leitung von Gustav Kuhn mit den Sängern der Academia di Montegral.

Von 26. Dezember 2016 bis 8. Januar 2017 finden dann die winterlichen Festspiele im Kufsteinerland statt - mit Opern, Konzerten und Kammermusik. Im Zentrum stehen dieses Jahr „L'italiana in Algeri“ und „La Traviata“. Eine Komödie und eine Tragödie, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: „L'italiana in Algeri“ von Gioacchino Rossini erzählt die Geschichte eines Harembesitzers, der immer auf der Suche nach einer neuen, aufregenden Frau ist. Gespielt wird sie am 26. Dezember 2016 und 7. Januar 2017 in der Regie von Wolfgang Berthold. Am 30. Dezember 2016 und 6. Januar 2017 zeigt die Verdi-Oper „La Traviata“ unter dem Dirigat von Tito Ceccherini, dass wahre Liebe stärker ist als Leid und Tod.

Das Silvesterkonzert am 31. Dezember 2016 unter der musikalischen Leitung von Andreas Leisner und das Neujahrskonzert am 1. Januar bilden schon im fünften Jahr feste Programmpunkte der Festspiele. Mit Ouvertüren, Opernarien und -ensembles sowie einer Kombination von Orchester- und Chorwerken stimmen sie auf das neue Jahr ein.

Den Abschluss der Tiroler Festspiele Erl bildet das Konzert am 8. Januar 2017, mit Stücken von Webern, Beethoven und Tschaikowsky. Seit Dezember 2012 finden die Tiroler Festspiele Erl auch im Winter statt.