Figaro hier, Figaro dort - In Mönchengladbach wird der Barbier zum halbvirtuellen Bühnenmenschen. Bild: Theater Krefeld und Mönchengladbach

Figaro hier, Figaro dort - In Mönchengladbach wird der Barbier zum halbvirtuellen Bühnenmenschen. Bild: Theater Krefeld und Mönchengladbach

Figaro hier, Figaro dort

Leinwände oder gar Bildschirme sind auf Theaterbühnen meist oberflächlich ablenkendes Zubehör überfrachterer Inszenierungen. Schlingensiefs Bayreuther Parsifal war mancher Meinung nach eine Ausnahme. Gibt die Technik auch am Niederrhein Sinn?

Man sieht Figaro auf der kahlen Bühne. Und gleichzeitig auf einem Bildschirm in einem Ambiente, das in der wirklichen Bühnenwelt nicht zu entdecken ist. Mit der Bluescreen-Technik versucht der südafrikanische Regisseur Kobie van Rensburg Rossinis umtriebigem Figaro beizukommen - als Spiel mit der Wahrnehmung. Wer wissen will, ob diese Rechnung aufgeht: Am Samstag, 24. September, ist Premiere in Mönchengladbach.