Paul Hindemith 1945. Mit freundlicher Genehmigung der Fondation Hindemith, Blonay (CH)

Paul Hindemith 1945. Mit freundlicher Genehmigung der Fondation Hindemith, Blonay (CH)

Frankfurt lässt Paul Hindemith hochleben

Vom 15. bis 19. November findet ein kleines aber feines Fest zu Ehren des Komponisten statt. Neben Konzerten mit Kammermusik gibt es auch einen Spaziergang auf den Spuren des Komponisten.

„Ausnahmslos jeder Pianist weiß von der Existenz des ‚Ludus tonalis‘; nur sehr, sehr wenige spielen ihn auch.“ So schreibt die Schweizer Pianistin Esther Walker auf ihrer Website. Die Organisatoren der Paul-Hindemith-Tage in Frankfurt haben sie eingeladen diesen einstündigen Klavierzyklus aus dem Jahr 1942 vorzustellen.

An die Tasten der Orgel in der Katharinenkirche setzen sich Studierende der Frankfurter Musikhochschule und interpretieren die drei Orgelsonaten von Paul Hindemith. Seine Trauermusik und die Meditation, in Bearbeitung für Viola und Orgel, spielt die Schweizer Bratschistin Abigaïl Chomarat, Studierende der Bratschenklasse von Peijun Xu, mit Martin Lücker an der Orgel. 

Die Veranstalter laden auch zu einer Hindemith-Promenade ein, einem Spaziergang mit Musik zu Orten in Frankfurt am Main, an denen Paul Hindemith lebte und arbeitete. An allen Orten gibt es Fanfaren und Lesungen, gestaltet von Studierenden und Professoren der Frankfurter Hochschule.

Im diesjährigen Geburtstagskonzert erklingen Instrumentalwerke, in denen der Komponist auf Gedichte verweist, Choräle oder Volkslieder zitiert. Die letzten bisher unveröffentlichten Klavierlieder, die zwischen 1933 und 1939 entstanden und im Herbst 2015 im Verlag Schott Musik erstmals publiziert werden, sind ebenfalls Teil des Programms. Die Hindemith-Tage dauern vom 15. Bis 19. November und werden vom Hindemith-Institut und der Frankfurter Musikhochschule (HfMDK). Das komplette Programm gibt es über folgenden Link.

www.hindemith.info/institut/aktuelles/