Das Staatstheater in Braunschweig. Foto: Stefan Koch

Das Staatstheater in Braunschweig. Foto: Stefan Koch

Geld ist kein Hinderungsgrund mehr

Die TheaterFLAT zieht weitere Kreise: Künftig können die Studierenden aller Braunschweiger Hochschulen mit ihrem Semesterticket in die Vorstellungen des Braunschweiger Staatstheaters. Ein Vorbild auch für andere Städte?

Nach dem erfolgreichen Start der TheaterFLAT für Studierende der Technischen Universität Braunschweig (TU), folgen weitere Kooperationen des Staatstheater Braunschweig mit den Hochschulen in der Region: Auf Wunsch von Studierenden haben die Studierendenvertretungen der Hochschule für Bildende Künste (HBK) und der Ostfalia die Initiative ergriffen, um die TheaterFLAT auch an deren Hochschule zu ermöglichen. Ab sofort gilt die TheaterFLAT an der HBK und zum Start des Sommersemester 2017 können dann auch Studierende der Ostfalia das Angebot nutzen.

»Wir freuen uns, dass eine gute Idee Freunde findet. Jetzt haben in Zukunft alle Studenten aller Braunschweiger Hochschulen durch ihren Semesterbeitrag Zugang zu den Angeboten des Staatstheaters«, so Generalintendant Joachim Klement.

Das Prinzip bleibt gleich: Mit der TheaterFLAT ermöglicht das Staatstheater Braunschweig Studierenden freien Eintritt in alle regulären Vorstellungen des Hauses. Das Semesterticket wird für die Studierenden zur Eintrittskarte für das Programm in allen fünf Sparten. Drei Tage im Vorfeld eines Vorstellungstermins erhalten Studierende an der Theaterkasse im Großen Haus die besten noch verfügbaren Plätze. Die TheaterFLAT wird finanziert durch einen Beitrag von 1 Euro pro Semester, der im Rahmen des Semesterbeitrags von allen Studierenden einer Hochschule entrichtet wird.

Die Kooperation ist ein einzigartiges Angebot, um den Studentinnen und Studenten Braunschweigs die Teilhabe am kulturellen Programm der Stadt zu ermöglichen.

Die TheaterFLAT wurde in Gesprächen zwischen der Hochschulleitung der TU Braunschweig, dem AStA der TU und dem Staatstheater ins Leben gerufen und gilt für TU-Studierende seit dem 1. Oktober 2016.