Valentin Uryupin. Bild: Evgeny Evtyukhov

Valentin Uryupin. Bild: Evgeny Evtyukhov

Gleich drei Debuts im DLF

Am Pult des Orchesters steht mit dem russischen Dirigenten Valentin Uryupin der Gewinner des 8. Sir-Georg-Solti-Dirigenten­wettbewerbs in Frankfurt und Preisträger des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker.

Das „Debüt im Deutschlandfunk Kultur" präsentiert am Mittwoch, den 8. Mai um 20.00 Uhr in der Berliner Philharmonie in einem Konzert mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin drei ausgezeichnete Debütanten: Am Pult des Orchesters steht mit dem russischen Dirigenten Valentin Uryupin der Gewinner des 8. Sir-Georg-Solti-Dirigenten­wettbewerbs in Frankfurt und Preisträger des Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker. Er eröffnet den Konzertabend mit Jörg Widmanns Konzertouvertüre „Con brio" für Orchester.

Danach ist die deutsche Oboistin Juliana Koch Solistin im Oboenkonzert von Richard Strauss. Die Solo-Oboistin des London Symphony Orchestra ist Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs in München und des Osnabrücker Musikpreises.

Der zweite Solist des Abends ist der russische Pianist Philipp Kopachevsky, der in Sergej Rachmaninows Paganini-Rhapsodie seine Virtuosität ebenso unter Beweis stellen kann wie seine lyrischen Qualitäten. Mit Auszügen aus Sergej Prokofjews Ballettmusik „Romeo und Julia" präsentiert sich Valentin Uryupin abschließend als Dirigent großen symphonischen Repertoires.

Das „Debüt im Deutschlandfunk Kultur" ist eine der traditionsreichsten Konzertreihen im deutschen Hörfunk. Junge vielversprechende Dirigenten, Instrumentalisten und Ensembles, denen eine eindrucksvolle Karriere zuzutrauen ist, präsentieren sich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie oder gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf großer Bühne. Gegründet im Jahr 1959 unter dem Namen „RIAS stellt vor", kann die Konzertreihe nach fast 60 Jahren auf eine lange Liste von Debütanten zurückblicken, die später zu einer Weltkarriere ansetzten, darunter Jacqueline Du Pré und Daniel Barenboim (beide 1963), Jessye Norman (1969) und Simon Rattle (1977), Jewgenij Kissin (1987) und Cecilia Bartoli (1988), Daniel Hope (1993) und Renaud Capuçon (2000), Tugan Sokhiev (2003) und Daniil Trifonov (2013).