Der lettische Dirigent Ainārs Rubiķis wird nächsten Sommer Chef an der Komischen Oper. Bild: Victor Dmitriev

Der lettische Dirigent Ainārs Rubiķis wird nächsten Sommer Chef an der Komischen Oper. Bild: Victor Dmitriev

GMD-Wechsel an der Komischen Oper

Der lettische Dirigent Ainārs Rubiķis wird mit Beginn der Spielzeit 2018/19 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin.

Ainārs Rubiķis gewann mit dem Gustav-Mahler-Dirigentenwettbewerbs der Bamberger Symphoniker 2010 und dem Nestlé Young Conductors Award der Salzburger Festspiele 2011 gleich zwei der wichtigsten europäischen Dirigierwettbewerbe.

Von 2012 bis 2014 war er Musikalischer Direktor des Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theaters in Novosibirsk und dirigierte dort ein breit gefächertes Repertoire. Er ist regelmäßiger Gast an der Lettischen Nationaloper in seiner Heimatstadt Riga und nimmt weltweit Gastengagements wahr, von Barcelona bis Tokio.

In der Saison 2016/17 debütierte er unter anderem an der Lyric Opera of Chicago (Carmen) sowie am Theater Basel (La forza del destino) und dirigierte Boris Godunow am Moskauer Bolshoi-Theater. Im Sommer 2017 übernimmt er die Musikalische Leitung von Der fliegende Holländer im Passionstheater Oberammergau.

Im Herbst 2017 debütiert er mit einer Neuproduktion von Jewgeni Onegin an der Welsh National Opera. Sein Vertrag an der Komischen Oper Berlin läuft vorerst über drei Jahre mit einer Option zur Verlängerung bis 2021/22, dem Ende von Barrie Koskys Intendanz. Bereits vor dem offiziellen Beginn seiner Amtszeit übernimmt Ainārs Rubiķis die musikalische Leitung der Produktion Die Nase. Die Koproduktion mit dem Londoner Royal Opera House (Regie: Barrie Kosky) feiert am 16. Juni 2018 Premiere in Berlin.

Rubikis folgt dem Ungarn Henrik Nanasi als GMD, der zum Ende dieser Spielzeit das Haus verlässt, an dem er seit 2012 musikalischer Chef war.