Three Fall & Melane. Foto: Mirko Polo

Three Fall & Melane. Foto: Mirko Polo

Göttinger Jazzfestival

Zum 41. Mal präsentiert das Göttinger Jazzfestival international renommierte Musikerinnen und Musiker sowie zahlreiche Bands der lokalen Szene. Mehr als eine Woche hindurch wird dann an diversen Spielstätten in Stadt und Region der Jazz in seinem Formenreichtum und Eigensinn gefeiert.

„Jazz ist ein guter Gradmesser für Freiheit“, meinte Duke Ellington einmal, und zwar in dem Sinn, dass es Freiheit braucht, um etwas wie Jazz hervorbringen zu können. Seit vier Jahrzehnten bildet das Göttinger Jazzfestival aktuelle Spielformen freier Geister in ihrer großen Bandbreite ab. Neben den langen Abenden im Deutschen Theater rahmen Veranstaltungen im Alten Rathaus, im Literarischen Zentrum, im Sülbecker „Esel“, in St. Johannis, in der Musa, im Lumière, im Universitätsklinikum und bei KIM-Kultur das Programm.

Das Jazzfestival dauert vom 10. bis 18. November und startet im Deutschen Theater mit dem gefeierten französischen Akkordeonisten Vincent Peirani samt seinem Quintett Living Being, zu dem auch Peiranis langjähriger Spielpartner Émile Parisien am Saxophon gehört. Ihnen folgt das Julia Kadel Trio um die subtile junge Pianistin aus Berlin. Der Abend klingt aus mit funkigem Jazzrock von Bass-Altmeister Stanley Clarke und seiner Band.

Dann präsentiert zunächst die amerikanische Pianistin Myra Melford ihr Projekt Snowy Egret. Im Anschluss ist mit Al Di Meola eine echte Gitarren-Legende zu erleben. Die Nacht gehört schließlich der fantasiesprühenden Band Three Fall mit der Sängerin Melane.

Zum Programm der weiteren Tage gehört ein Rathaus-Konzert der Gitarristin Susan Weinert mit ihrem Rainbow Trio. Die zahlreichen Festival-Partner präsentieren die Bassistin Eva Kruse mit ihrem Projekt „On the Mo“, das Alexandra Lehmler Trio, den Schriftsteller Friedrich Christian Delius, den Gitarristen Andreas Jäger, die Swing Club Cats, den neuen Blue-Note-Dokufilm „It Must Schwing“ sowie einen LindyHop-Workshop. Zum Abschluss zelebrieren The KutiMangoes aus Dänemark in der Musa ihre Version von Afrobeat. 

www.jazzfestival-goettingen.de