Mariss Jansons, Philipp Bohnen (Mitglied der Philharmonischen Gemeinschaft), Knut Weber (Orchestervorstand), Andrea Zietzschmann (Intendantin). Foto: Stephan Rabold

Mariss Jansons, Philipp Bohnen (Mitglied der Philharmonischen Gemeinschaft), Knut Weber (Orchestervorstand), Andrea Zietzschmann (Intendantin). Foto: Stephan Rabold

Große Ehre für Mariss Jansons

Die Berliner Philharmoniker haben den Kreis ihrer Ehrenmitglieder um den Dirigenten Mariss Jansons erweitert. Sein Debut bei dem Orchester hatte er 1971 bei einem Wettbewerb.

Vor der heutigen Probe in der Philharmonie haben die Berliner Philharmoniker als Ausdruck ihrer Verbundenheit Mariss Jansons in den Kreis der Ehrenmitglieder des Orchesters aufgenommen. Seinen ersten Auftritt am Dirigentenpult der Berliner Philharmoniker hatte Mariss Jansons 1971 im Rahmen des zweiten internationalen Herbert-von-Karajan-Dirigierwettbewerbs. Seit seinem offiziellen Debüt 1976 wurden unter seiner Leitung inklusive der in dieser Woche stattfindenden Konzerte mit Werken von Robert Schumann und Anton Bruckner 95 Konzerte und 40 Programme in Berlin und auf diversen Konzertreisen aufgeführt.

Orchestervorstand Knut Weber betonte in seiner Ansprache: „Seit vielen Jahren erleben die Berliner Philharmoniker und das Publikum mit und dank Ihnen immer wieder faszinierende Konzerte. Dass Sie, verehrter Mariss Jansons, in diesen Tagen bei uns sind, ist uns allen eine große Freude. Denn es ist unser Herzenswunsch, Ihnen mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft unseres Orchesters Dank zu sagen. Dank für die vielen Jahre eines einzigartigen musikalischen Miteinanders, für unvergessliche gemeinsame Konzerte – kurzum: für Ihre wunderbare Freundschaft.“

Folgende Dirigenten sind außer Mariss Jansons zu Ehrenmitgliedern der Berliner Philharmoniker ernannt worden: Daniel Barenboim, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt und Seiji Ozawa.