Die Berliner Philharmoniker, hier beim Eröffnungskonzert zur laufenden Spielzeit. Bild: Monika Rittershaus

Die Berliner Philharmoniker, hier beim Eröffnungskonzert zur laufenden Spielzeit. Bild: Monika Rittershaus

Großes Konzert für Flüchtlinge

Heimat – neben Liebe, Freundschaft und Tod einer der zentralen Themenkomplexe, der Künstler, auch Musiker, durch die Jahrtausende zu großen Werken antrieb. Drei der großen Berliner Orchester haben auch das im Kopf und spielen am 1. März für Flüchtlinge und Helfer.

Es soll eine unprätenziöse Veranstaltung werden und doch kann man das Konzert am Dienstag, 1. März, schon jetzt historisch nennen. Die Berliner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin und die Staatskapelle Berlin geben gemeinsam ein Konzert in der Philharmonie.

Was die Orchester sonst nicht tun, ist hier Programm: Sie suchen sich ihr Publikum ausnahmsweise aus. Denn dieses Konzert richtet sich explizit an Flüchtlinge und Menschen, die sich für Flüchtlinge engagieren. Für die drei Chefdirigenten Simon Rattle, Ivan Fischer und Daniel Barenboim soll dieses Konzert ein musikalischer Willkommensgruß werden. Und damit erst gar keine Barrieren entstehen, ist der Eintritt frei, eine Anmeldung zum Besuch dafür aber notwendig.

"Als Musiker fühlen wir uns auf der ganzen Welt willkommen. Wir wünschen uns, dass dies auch für Menschen gilt, die vom Schicksal schwer getroffen sind und die durch Krieg, Hunger oder Verfolgung gezwungen werden, ihre Heimat zu verlassen", teilen die drei Stardirigenten unisono mit. "Mit unserem gemeinsamen Konzert möchten wir den geflüchteten Familien ein Zeichen des Willkommens geben und ihren Helferinnen und Helfern gegenüber unseren Dank und unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen."

Auf dem Programm stehen das d-Moll Klavierkonzert von Mozart, die klassische Sinfonie von Prokofieff und zwei Sätze aus Beethovens 7. Sinfonie.