Helge Schneider. Foto: Till Oellerking

Helge Schneider. Foto: Till Oellerking

Helge Schneider und Igor Levit

Beethovens Klaviersonaten hatte Helge Schneider auch schon im Programm (leicht gekürzt). Aber was verbindet den weltweit hoch geachteten Pianisten Igor Levit mit Helge Schneiders Art des Musizierens? Der Bayerische Rundfunk klärt auf.

Helge Schneider und Igor Levit treffen sich, um gemeinsam Musik zu machen. Am Ende von nur einem Probetag geben sie ein exklusives Konzert. Gastgeber der „Z’am rocken“-Sendung, die zwischen den Feiertagen am 28. Dezember 2017 im BR-Fernsehen auf Sendung geht, ist Bayerns bekannteste Musikerfamilie: die Wells (u. a. Biermösl Blosn, NouWell Cousines).  

Mit Helge Schneider würde er schon mal gerne zusammenspielen, sagte Igor Levit. Und wenn ein Levit anfragt, sagt ein Helge Schneider nicht Nein. Und so begegnen sie sich nun zum ersten Mal: einer der größten Pianisten unserer Zeit, und der Komiker, der auch ein außergewöhnlicher Musiker ist.    

Gastgeber sind sechs Vertreter der bayerischen Musikerfamilie Well. Michael, Karl und Stofferl Well brachten mit der Biermösl Blosn die Volksmusik in die Feuilletons, während die junge Well-Generation – Matthias, Maria und Maresa – gemeinsam mit dem Musiker Alexander Maschke als NouWell Cousines Erfolge feiert. Allesamt sind sie auch Könner in der Klassik, Stofferl Well war Solotrompeter der Münchner Philharmoniker, die Kinder Maria und Matthias wurden für ihr Cello- und Geigenspiel preisgekrönt.   

Die Sendung Z’am rocken bringt seit vier Jahren Musiker verschiedener Stile zusammen, zu Gast waren u. a. Konstantin Wecker, Gerhard Polt, die Spider Murphy Gang und Riff Cohen. Die Reihe wurde nun weiterentwickelt: Die Familie Well konnte als Hausband gewonnen werden. Und das BR-Fernsehen bringt die Zuschauer noch näher ins Geschehen. Gezeigt wird nicht mehr nur der Musikabend, sondern der ganze Tag wird dokumentarisch begleitet. Das Konzept stammt von der Harfenistin Franziska Eimer. Die Trägerin des Innovationspreises Volkskultur der Stadt München übernimmt auch die künstlerische Leitung.