Paul Hindemith mit Hund auf Wanderschaft. Foto: Hindemith Institut Frankfurt

Paul Hindemith mit Hund auf Wanderschaft. Foto: Hindemith Institut Frankfurt

Hindemith, der Hundefreund

Unter dem Titel "Begegnungen mit Paul Hindemith" hat das Hindemith Institut in Frankfurt eine zweisprachige Ausstellung konzipiert, die einen Einblick in den weniger bekannten Hindemith gibt.

Wussten Sie, fragt das Hindemith Institut den geneigten Musikfreund, dass Paul Hindemith sich zeitlebens für Literatur und Kunst interessierte und das Spiel mit der Modelleisenbahn liebte? Oder dass er in seiner Jugend skurrile, zum Teil surrealistische Dramatische Meisterwerke verfasste und später die Libretti zu einigen seiner Opern selbst schrieb?

Hunderte von Bildern in Notenmanuskripten und Kalendern, auf Servietten und Tischdecken, Briefumschlägen oder Notizzetteln zeugen von seinem bemerkenswerten zeichnerischen Talent. Einige davon sind nun in einer Ausstellung zu sehen.

Zur Eröffnung am 1. September interpretiert Simón Doggenweiler-Menkhaus die Sonate für Bratsche allein op. 25 Nr. 1 von Hindemith aus dem Jahr 1922. Als junger Solist konzertierte Simón bereits mit den Münchner Philharmonikern, als Stipendiat der Yehudi-Menuhin-Stiftung - „Live Music Now“ und Bratscher des Iris Quartetts, mit dem er 2015 den ersten Preis des Schmolz und Bickenbach Wettbewerbs gewann, sammelte er erste Erfahrungen in der Welt der Kammermusik. Zurzeit studiert er in der Klasse von Prof. Roland Glassl an der HfMDK.

Eine Einführung in die Ausstellung gibt Dr. Susanne Schaal-Gotthardt, Direktorin des Hindemith Instituts Frankfurt. Die Ausstellung ist vom 1. September bis 2. Oktober 2017 während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek mit Musikbibliothek zu besichtigen (Mo, Di, Mi, Do, Fr 10 – 19 Uhr, Sa 11 – 17 Uhr). Sie ist eine Veranstaltung des Hindemith Instituts Frankfurt in Kooperation mit der Stadtbücherei Frankfurt am Main.

www.hindemith.info/de/institut/aktuelles