Höchstdotierter Bandpreis in Deutschland

Im Frühjahr vergibt die IG Jazz Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit der Alten Feuerwache Mannheim zum zwölften Mal den Neuen Deutschen Jazzpreis. Das Festivalwochenende findet am 7. und 8. April 2017 in der Alten Feuerwache Mannheim statt. Es ist mit 10.000.- Euro der höchstdotierte Bandpreis für professionelle Jazzbands und der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene.

Als neues Element im Rahmen des Festivals gibt es ab 2017 den Neuen Deutschen Kompositionspreis. Auch hier entscheidet am Ende das Publikum. Der Neue Deutsche Kompositionspreis ist kein Arrangement-Preis. Gewünscht ist eine Jazz-Komposition für die von der IG JAZZ festgelegte Besetzung. Bewerbungen bis zum 10.01.20017 an ig.jazz.ev@gmail.com oder IG Jazz Rhein-Neckar e.V., Brückenstr. 2, 68167 Mannheim.
 
Als Kuratorin konnten wir Norma Winstone gewinnen. Sie gilt als „Grande Dame“ des europäischen Jazz-Gesangs. Am 7.04.2017 wird sie mit ihrem Trio zu hören sein. Die Wettbewerbskonzerte der drei vorausgewählten Bands und die Publikumsabstimmung über die Preisträger finden am Samstag, den 8.04.2017 statt.
 
Hauptsponsor des Bandpreises ist seit 2015 die L-Bank. Eingebettet in deren Engagement für die heimische Jazz-Szene wird die Förderbank des Landes Baden-Württemberg die Ausrichtung des Neuen Deutschen Jazzpreises auch 2017 unterstützen.
 
Ausgeschrieben und organisiert wird der Neue Deutsche Jazzpreis von der IG-Jazz Rhein-Neckar e.V., die sich seit über 25 Jahren für die Förderung des Jazz einsetzt. Für die passende Gestaltung vom Plakat bis zur Facebook-Seite sorgt die Mannheimer Kommunikationsagentur Signum communication GmbH.
 
Eine Jury (in diesem Jahr bestehend aus: Marcus Armani, Christian Eckert, Volker Engelberth, Sören Gerhold, Uli Holz, Johannes Kloth, Jonas Pirzer und Frank Schindelbeck) wählt aus den meist über 200 Bewerberbands in einer anonymisierten Anhörsession zehn Bands aus. Der jährlich wechselnde Kurator – immer ein international anerkannter Jazzmusiker – bestimmt aus dieser Vorauswahl drei Bands, die in Mannheim auftreten werden. Das dort anwesende Publikum entscheidet direkt nach den Konzerten mit Stimmzetteln, wer der Gewinner des mit 10.000.- Euro dotierten Bandpreises und des mit 1.000.- Euro dotierten Solistenpreises sein soll. Die bisherigen Kuratoren waren Alexander von Schlippenbach, Wolfgang Muthspiel, Jasper van’t Hof, Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Bojan Z., Django Bates, Louis Sclavis, Tomasz Stanko, Kenny Garrett und Jacky Terrasson.
 

Die 12 Bands, die der Kuratorin weitergeleitet wurden, sind:

Center
Gongtheory
Janning Trumann 6
Kühne + Ullmann
Lucas Leidinger Trio & Strings
mallets & reeds
Maxime Bender 4tet
Philipp Brämswig Trio
Quiet Fire
Shannon Barnett Quartet
Tamara Lukasheva Quartett
Totenhagen
 
Die künstlerische Qualität der bisherigen Gewinner spricht für das außerordentlich hohe Niveau des Neuen Deutschen Jazzpreises, das nicht zuletzt auch von den Kuratoren immer wieder hervorgehoben wurde:
 
Gewinner des Bandpreises:                                                    Gewinner des Solistenpreises
 
2016: Bastian Jütte Quartet                                                     2016: Rainer Böhm
2015: Filippa Gojo Quartett                                                      2015: Filippa Gojo
2014: Sternal & Valk und Tria Lingvo                                       2014: Claudius Valk
2013: Max Andrzejewski‘ s HÜTTE                                           2013: Max Andrzejewski
2012: Schneeweiss & Rosenrot                                               2012: Lizzy Scharnofske
2011: [em]                                                                              2011: Michael Wollny
2010: Tim Allhoff Trio                                                              2010: Bodek Janke
2009: Frederik Köster Quartett                                                2009: Frederik Köster
2008: Klima Kalima                                                                 2008: Olli Steidle
2007: Johannes Enders Quartett                                             2007: Henning Sieverts & Johannes Enders
2006: Der Rote Bereich                                                           2006: Michael Griener