Hsin-Chien Fröhlich. Foto: Alexander Frydrych

Hsin-Chien Fröhlich. Foto: Alexander Frydrych

Hsin-Chien Fröhlich

Hsin-Chien Fröhlich, Chordirektorin am Theater Hof, wurde mit dem Deutschen Chordirigentenpreis ausgezeichnet, der zum dritten Mal vom Deutschen Musikrat vergeben wurde.

Beim Abschlusskonzert in der Berliner Philharmonie konnte Hsin-Chien Fröhlich sowohl das Publikum als auch die Fachjury überzeugen und sich gegen ihre beiden Mitfinalisten klar durchsetzen. Neben dem Preisgeld von 5.000 Euro, gestiftet von der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) und der Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VdO), erwarten die Gewinnerin in der kommenden Konzertsaison Dirigate beim RIAS Kammerchor, dem Rundfunkchor Berlin und beim WDR Rundfunkchor.

Hsin-Chien Fröhlich ist seit der Spielzeit 2015/16 Chordirektorin am Theater Hof und befindet sich momentan in Elternzeit. Intendant Reinhardt Friese engagierte die Absolventin der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar direkt im Anschluss an ihr Chordirigentenstudium. Das Theater Hof erweist sich mit dem Sieg der 30-Jährigen einmal mehr als „Talentschmiede“. Bereits ihr Vorgänger, Cornelius Volke, nahm 2014 als Finalist am Deutschen Chordirigentenpreis teil und wechselte 2015 an die Semperoper Dresden.

Mit dem Deutschen Chordirigentenpreis wird für drei Finalisten die mehrjährige Förderung durch den Deutschen Musikrat beendet. Die Kandidaten qualifizieren sich durch ihre erfolgreiche Teilnahme am Dirigentenforum für das Finalkonzert. Das Dirigentenforum ist das Förderprogramm des Deutschen Musikrates für den dirigentischen Spitzennachwuchs in Deutschland. Das Konzert wird am 26. April ab 20.03 Uhr von Deutschlandfunk Kultur übertragen.