Marko Letonja. Foto: Pascal Bastien

Marko Letonja. Foto: Pascal Bastien

In der Tradition Hermann Abendroths

Die Essener Philharmoniker widmen sich in drei Konzerten dem Komponisten Max Reger und erinnern damit an dessen 100. Todestag am 11. Mai 2016. Das aktuelle FONO FORUM (5/2016) lädt in seiner aktuellen Ausgabe zur Entdeckung dieses großen Unbekannten ein.

Im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr ist das Orchester zunächst gemeinsam mit dem Pianisten Gerhard Oppitz zu erleben. Am Donnerstag, 28. April 2016, um 20:00 Uhr in der Philharmonie Essen stehen Regers Variationen und Fuge über ein Thema von Mozart, op. 132 sowie das Klavierkonzert f-Moll, op. 114 auf dem Programm. Dirigent ist Karl-Heinz Steffens.

Auf ein besonders für Essen bedeutsames Werk darf man dann im 10. Sinfoniekonzert am Donnerstag/Freitag, 19./20. Mai 2016, um 20 Uhr in der Philharmonie Essen gespannt sein: Regers vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin, op. 128, wurden 1913 im historischen Vorkriegssaalbau uraufgeführt. Die beeindruckenden Sätze erklingen unter der Leitung des slowenischen Dirigenten Marko Letonja, der seit 2012 Chefdirigent des Orchèstre Philharmonique de Strasbourg ist (Dirigent der Uraufführung war der damalige Chef des Essener Orchesters Hermann Abendroth).

Darüber hinaus spielen die Essener Philharmoniker neben Schumanns „Manfred“-Ouvertüre Tschaikowskis Sinfonie Nr. 2 c-Moll. Die Sinfonie trägt den Beinamen „Kleinrussische“, da sich der Komponist verschiedener Volksmelodien bediente, die er während seines Urlaubs bei seiner Schwester 1872 in Kamjanka – der heutigen Ukraine und dem damaligen Kleinrussland – hörte.